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GTV und TSV kooperieren

Zwei Vereine starten zusammen GTV und TSV kooperieren

Das Ziel ist ein breiteres Sportangebot für die Mitglieder: Gettorfer Turnverein (GTV) und TSV Neudorf-Bornstein gehen eine Kooperation ein. Der Startschuss fällt am 1. Januar. „Mündlich sind sich unsere Vereine einig“, berichten Gunnar Buchheim (GTV, 2250 Mitglieder) und Helge Kühl (TSV, knapp 400).

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Strampeln gemeinsam für den Sport: GTV-Vorsitzender Gunnar Buchheim (rechts) und der TSV-Chef Helge Kühl setzen künftig auf eine Kooperation ihrer Vereine.

Quelle: Jan Torben Budde

Gettorf/Neudorf-Bornstein. Ein Vertrag solle noch besiegelt werden. Gleichzeitig bekräftigten die Vorsitzenden, dass beide Vereine ihre Eigenständigkeit behielten. „Es ist keine Fusion“, betonte Buchheim. Doch Doppelmitgliedschaften können Kühl zufolge durch die Zusammenarbeit vermieden werden.

 Zu den Gewinnern sollen die Mitglieder zählen. „Als kleiner Verein können wir ja nicht alle Sportarten anbieten“, erklärte Kühl. Im Gegenzug profitiere der GTV von Angeboten in Neudorf-Bornstein, die es in Gettorf nicht gebe, so Buchheim. Das Zauberwort lautet Ergänzung. Während der GTV zusätzliche Sportangebote wie „Get-Fit“-Gerätetraining, Gesundheitssport wie Pilates, Rückentraining oder „Bauch, Beine, Po“, Volleyball, Basketball, Tischtennis und Handball in die Waagschale legt, wuchert der TSV mit Minigolf, Bogenschießen, Billard und Fußball.

 Egal, ob TSV- oder GTV-Mitglied – wer nun das Sportangebot im Nachbarverein nutzen möchte, zahlt dafür einen eventuell anfallenden Spartenbeitrag. Und da der GTV einen höheren Grundbeitrag erhebt, müssten TSV-Mitglieder zudem diese Differenz entrichten. „Sonst würden die Gettorfer ja scharenweise zum TSV abwandern“, begründete Buchheim den Schachzug. Im Idealfall könnten dem 72-Jährigen zufolge GTV-Angebote, die wegen mangelnden Interesses eingestampft wurden, durch Sportler aus Neudorf-Bornstein wiederbelebt werden.

 Beide Vorsitzenden versprechen sich von der Kooperation weitere Synergieeffekte, was Verwaltungsarbeit, Übungsleiter, Gewinnung von Sponsoren oder die Herausgabe von Vereinszeitschriften betrifft. Kühl: „Wir schlagen viele Fliegen mit einer Klappe.“ Die Kooperation dürfe gern einen Vorbildcharakter für den Dänischen Wohld haben, so die zwei Vereinschefs. Es habe bereits Gespräche mit anderen Vereinen gegeben, weitere Treffen seien vorgesehen.

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Ein Artikel von
Jan von Schmidt-Phiseldeck
Wirtschaftsredaktion

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