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Gastgeberin mit Gewinnchance

Kochen fürs „Perfekte Dinner“ Gastgeberin mit Gewinnchance

Zwei schwarze Lieferwagen stehen in dieser ruhigen Wohnstraße in Goosefeld bei Eckernförde vor Haus Nummer 10. Hinter den Küchenfenstern von Martina Boldt tut sich was: Kameras, Beleuchtung, Stative, Küchenutensilien. Hier wird gedreht, und zwar für die Vox-Serie "Das perfekte Dinner".

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Der Kameramann hat Martina Boldt und „Schnibbelhilfe“ Manfred Freiberg fest im Fokus, während die beiden das Menü vorbereiten. Am Abend soll die Entscheidung fallen, wer der Gewinner dieser Dinner-Runde sein wird.

Quelle: Kai Pörksen

Goosefeld/Eckernförde.  „Aufgeregt bin ich nicht besonders“, so Boldt. Um sieben Uhr sei sie aufgestanden, und um 8.30 Uhr habe das Aufnahmeteam an der Tür geklingelt. Dann sei man gemeinsam nach Eckernförde zum Einkaufen gefahren. Die zweifache Mutter, von Beruf Friseurin und Ferienhausvermieterin, hat nicht ihren Ehemann, sondern den Freund der Familie Manfred Freiberg als „Schnibbelhilfe“ zur Seite. Der versierte Hobbykoch hilft bei den Vorbereitungen, denn schließlich gilt es, ein Drei-Gänge-Menü vorzubereiten, das am Abend zur Entscheidung führen soll, wer der Gewinner dieser Dinner-Runde sein wird.

 Das perfekte Dinner ist eine Koch-Doku des Fernsehsenders Vox, bei der fünf Hobbyköche aus einer Stadt oder Region gegeneinander antreten. Jeden Tag der Woche ist einer der fünf Kandidaten Gastgeber und die anderen vier müssen die Kochkünste bewerten. Zehn Punkte: Das ist das perfekte Dinner. Die Güte der Lebensmittel, das Kochvermögen, die Gastgeberqualitäten und die Stimmung allgemein spielen eine Rolle bei der Vergabe der Punkte.

 „Du kochst doch gerne, bewirb Dich doch mal“, habe ihr eine Freundin gesagt und gleich den Laptop herausgeholt, um Nägel mit Köpfen zu machen, schildert Boldt ihren Weg ins Fernsehen. Was dann folgte war ein Telefoninterview, der Besuch eines Castingteams und drei Menü-Vorschläge ihrerseits. Was Martina ihren Gästen vorsetzen wird, darf noch nicht verraten werden. Die Sendung wird schließlich erst vom 8. bis 12. Februar ausgestrahlt.

 Boldt ist ganz in ihrem Element. Sie kocht gern, und Dekorationen für den Tisch und in ihrem Haus sind eines ihrer Leidenschaften. Da macht ihr so schnell keiner etwas vor. Gute Chancen also für die zehn Punkte? „Das ist noch nicht einzuschätzen. Alle Gegenkandidaten, zwei Männer aus Kiel, eine Frau aus Windeby und eine aus Rendsburg, sind sowohl super Köche als auch noch sehr sympathisch“, sagt die Goosefelderin.

 Jetzt geht es nur um die Vorbereitungen, bevor der „Ernstfall“ am Abend schließlich eintritt. Dann geben die Gegenkandidaten ihr Urteil ab. Zum guten Essen gehören auch die Dekoration, doch Weihnachtsschmuck ist verboten, sonst würde es nicht zur Sendezeit im Februar passen.

 Das Silber ist geputzt, die Teller stehen bereit, der Gemüsefond, so wird verraten, köchelt auf der Herdplatte. Aufnahmeleiter Benjamin Angeloni von der Produktionsgesellschaft ITV Studios aus Köln ist zufrieden. Am Abend werden 500 Minuten Film im Kasten sein, dann gilt es, daraus eine 60-Minuten-Sendung zu schneiden.

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