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Festival-Macher haben alle Hände voll zu tun

Green Screen Festival-Macher haben alle Hände voll zu tun

Der vorläufige Terminplan fürs Jubiläumsjahr hängt schon weit einigen Wochen an der Pinnwand des Büros. Drei von insgesamt 30 darauf auflisteten Punkten konnten bereits abgehakt werden. Dass noch viel Arbeit auf die Macher von Green Screen zukommt, ist angesichts der 27 verbleibenden Punkte verständlich.

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Etwa 200 Filme aus 23 verschiedenen Ländern sind bislang eingegangen. Carsten Füg aus dem Green-Screen-Büro kann nur einen Teil der Einsendungen tragen.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Geht es so weiter wie bisher, dann muss sich keiner Gedanken über den Erfolg des 10. Internationalen Naturfilm-Festivals in Eckernförde machen. Die Schulkinowoche vom 10. bis 18 März sei toll gelaufen, sagt Carsten Füg aus dem Festivalbüro. Rund 3600 Kinder und Jugendliche seien zu den Vorführungen in Rendsburg, Husum, Heide, Flensburg und Kiel gekommen. Dort habe man acht Filme aus dem Festival des Vorjahres gezeigt. Gestern sei man – ebenfalls vor beachtlicher Kulisse – in List auf Sylt zu Gast gewesen.

Besonders beeindruckt sind die Initiatoren allerdings von der Anzahl der eingereichten Filme und Plakatentwürfe. Rund 200 Dokumentarfilme aus 23 Ländern der Erde, darunter Taiwan, Kenia, dem Iran und Neuseeland, sind in den zurückliegenden Wochen in Eckernförde eingetrudelt. „Es sind diesmal viele längere Beiträge von 60 und 90 Minuten dabei“, sagt Füg. Das sei in den Vorjahren nicht so gewesen. Die Zahl der eingereichten Kurzfilme beläuft sich auf etwa 40.

Total erstaunt sind die Festivalmacher über die Resonanz auf den Plakat-Wettbewerb. Wie berichtet, möchte man für das zehnte Festival vom 14. bis 18. September diesmal nicht das gewohnte Tierfoto als Motiv haben. Deshalb wurde ein internationaler Wettbewerb ausgeschrieben. Nach dem Einreichschluss vor wenigen Tagen wurde bilanziert: 600 Grafiker und Künstler aus 60 Ländern haben sich Gedanken gemacht und ihre Entwürfe eingeschickt. „Da sind wirkliche großartige Motive dabei“, hat Martin Krohn aus dem Vorstand des Fördervereins Green Screen festgestellt. Beeindruckt ist er vom breiten Spektrum der Einreichungen. Auch Eckernförder hätten sich Gedanken gemacht und ihre Ideen zu Papier gebracht. Um der Jury, die vermutlich Ende April tagt, die Entscheidung etwas zu erleichtern, soll in der kommenden Woche eine Vorauswahl getroffen werden. Denkbar, so heißt es, sei während des Festivals eine Ausstellung der besten Plakate. Doch zurück zu den Filmen: Den Mitgliedern der Nominierungsjury wurden die Einsendungen inzwischen zugesandt. In heimischer Atmosphäre wird auch auf diesem Sektor in den kommenden Wochen vorsortiert. Vom 22. bis 28. April tagt dann die Jury wieder im Stadthotel. Die Preisjury wird dann am 13. und 14. September über die Gewinner in insgesamt 16 Kategorien entscheiden.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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