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Walk of Fame wächst

Green Screen Festival in Eckernförde Walk of Fame wächst

Der Walk of Fame des Eckernförder Naturfilmfestivals Green Screen ist wieder einige Meter länger geworden. Am Montagvormittag wurden 15 Ehrenplatten für die Sieger des Jahres 2015 auf der Strandpromenade verlegt – als Wertschätzung für die erfolgreichen Filmemacher.

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Ulrike Lafrenz (links), Vorsitzende des Fördervereins Green Screen, und Sponsorin Karin Lembke verlegen symbolisch die letzte Platte der Festivalsieger 2015 auf dem Walk of Fame der Strandpromenade.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Fördervereinsvorsitzende Ulrike Lafrenz setzte gemeinsam mit Sponsorin Karin Lembke die letzte Platte symbolisch ein. Diese Tafel ist Christoph Würzburger gewidmet, der im vergangenen Jahr für seinen kritischen Filmbeitrag "Warum sterben die Bienen?" den Heinz-Sielmann-Filmpreis erhielt. Der mit 5000 Euro dotierte Preis wurde von der Witwe der verstorbenen Naturfilm-Legende, Inge Sielmann, gestiftet, die dieses Jahr aus gesundheitlichen Gründen allerdings nicht persönlich am Festival teilnehmen wird. „Sie lässt aber alle ganz herzlich grüßen“, betont Lafrenz.

 Schon seit neun Jahren finanziert Karin Lembke die Steine für den Walk of Fame. Sie hatte sich spontan für Green Screen begeistert. „Ich finde es phänomenal, was von den Filmemachern hier geschaffen wird“, sagt sie. Die Natur sei für den Menschen existenziell wichtig und der Walk of Fame würdige das Schaffen derer, die sich dafür mit ihren Filmen einsetzten. Für Lafrenz sind die Siegertafeln zudem eine optische Präsenz in der Festivalstadt Eckernförde, die den Besuchern den Einsatz der Filmemacher immer wieder vor Augen führe. Noch ist die Strandpromenade lang genug auch für den künftigen Walk of Fame. „Und wenn das nicht mehr reicht, dann machen wir in Borby weiter“, sagt die Vereinsvorsitzende mit einem Augenzwinkern.

 Auch für den Nachwuchs rollt Green Screen den grünen Teppich aus: Die Verleihung der Jugendfilmpreise am Sonnabend, 17. September, soll ebenso würdig wie festlich begangen werden. Gleich in drei Kategorien werden ab 12 Uhr im Carls Showpalast die Trophäen vergeben. Das soll, dem Alter der Teilnehmer entsprechend, in Party-Stimmung mit Live-Musik erfolgen.

 Zwei Wochen lang wurde auch in diesem Jahr wieder während der Sommerferien im Wildpark Eekholt gedreht. Die dort entstandenen Beiträge bewerben sich um den Eekholt-Nachwuchsfilmpreis. Zu gewinnen sind Sachpreise im Gesamtwert von 1000 Euro, die vom Wildpark gestiftet wurden.

 Beim Preis Wildes Schleswig-Holstein, den das Ministerium für Energiewende, Landwirtschaft, Umwelt und Ländliche Räume ausgelobt hat, stehen ebenfalls junge Filmemacher im Blickpunkt, die ohne professionelle Hilfe, aber durchaus in Jugendgruppen oder in einer Schul-AG eigene Beiträge produziert haben. Auch in diesem Fall entscheidet eine aus Sven Bohde, Philipp Schüller, Heike Grebe und Oliver Clark bestehende Fachjury über die Preise im Gesamtwert von 1000 Euro.

 Kurz, pfiffig und originell sind die Videos, die für den Camäleon-Clip Deutscher Jugendfilmpreis eingereicht wurden. Den Preis hat die Heinz-Sielmann-Stiftung für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren ausgeschrieben. Das Besondere daran: Die Clips dürfen eine Länge von maximal 90 Sekunden haben. Auch in diesem Wettbewerb warten Preise im Wert von 1000 Euro.

 Bei der Preisverleihung am Sonnabend, die für die Öffentlichkeit frei ist und die von Christine Nissen und Jan-Ole Hoffmann moderiert wird, werden die nominierten Filme für alle drei Wettbewerbe zu sehen sein.

Von Christoph Rohde und Uwe Rutzen

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