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Passt der Wolf hierher?

Podiumsdiskussion Passt der Wolf hierher?

Vor 150 Jahren war er in Folge der Bejagung als Wildtier in Deutschland ausgerottet. Nun wird der Wolf vereinzelt wieder gesichtet – auch in Schleswig-Holstein. Mit der Podiumsdiskussion Die Rückkehr der Wölfe leitet das Internationale Naturfilm-Festival Green Screen am Mittwoch, 9. September, 19 Uhr, in der Eckernförder Stadthalle seine diesjährigen Festivaltage ein.

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Ist der Wolf eine Bereicherung für die ökologische Vielfalt oder eine Bedrohung für Menschen und Tiere? Das soll bei den Eckernförder Gesprächen diskutiert werden.

Quelle: dpa

Eckernförde. In Märchen ist er stets der Böse, und in der Mythologie werden ihm dämonische Kräfte nachgesagt. So verwundert es nicht, dass der Wolf lange Zeit intensiv bejagt wurde.

Dass der Wolf im Lande bisher nur als Durchzügler festgestellt wurde, hält Experten nicht von der Vorhersage ab, dass es hier bald das erste Rudel geben wird. Passt der Wolf in Deutschland in eine dicht besiedelte Kulturlandschaft? Ist diese Art eine Bereicherung für die ökologische Vielfalt oder aber ein Schädling für Viehzüchter und eine Bedrohung für den Menschen? Fakt ist: Der Wolf ist wieder da, und er ist streng geschützt.

Mit der Podiumsdiskussion im Rahmen der Eckernförder Gespräche sollen Antworten auf die gestellten Fragen gegeben werden. Hierfür konnten als Teilnehmer der Diskussion Umweltminister Robert Habeck (Grüne), der Autor und Biologe Peter Borkenhagen, Janine Bruser vom Landesverband der Schaf- und Ziegenzüchter, Hans-Jürgen Langbehn vom Landesjagdverband, Wolf-Gunthram Freiherr von Schenck, Geschäftsführer des Wildparks Eekholt, und der renommierte Wolfsexperte Ulrich Wotschikowsky aus Oberammergau gewonnen werden. Die Moderation der Veranstaltung übernimmt der Pressesprecher von Green Screen, Michael van Bürk. Dieser weist darauf hin, dass der Eintritt zur Veranstaltung frei ist. Ursprünglich sollte sie in der Galerie 66 stattfinden, aufgrund des großen Interesses wurde sie aber kurzfristig in die Stadthalle verlegt.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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