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Neue Rekord-Bilanz

Green Screen Neue Rekord-Bilanz

Eckernförde. Das Gewicht von Green Screen wächst landesweit und international. Dies untermauerte das Team des Eckernförder Naturfilmfestivals Montagvormittag mit Zahlen. 18 100 Besucher kamen in den fünf Tagen – 1000 mehr als im Vorjahr. Die Zahl der anwesenden Filmemacher stieg von 155 auf 164.

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Aufbruchstimmung beim Festival-Team: Ulrike Lafrenz, Dirk Steffens, Maike Juraschka, Michael van Bürk, Dagmar Behn, Carsten Füg und Markus Behrens (v.l.) ziehen erfolgreich Bilanz von Green Screen 2017.

Quelle: Christoph. Rohde

Eckernförde. Somit geriet Green Screen erneut zu einem Rekordfestival, dem selbst ein Sturmtief nichts anhaben konnte. Auch die Jugend wurde erreicht: 2400 Schüler sahen bildgewaltige Dokumentationen, die das Herz und den Kopf bewegten. „Wir freuen uns wahnsinnig über den Erfolg“, sagte Sprecher Michael van Bürk. Zählt man die kommende Sonderburg-Veranstaltung (1500 Besucher) und die weiteren Filmvorführungen während des Jahres hinzu, wird Green Screen 2017 die 30<VG>000er Marke des Vorjahres „locker überspringen“.

Unter den großen Naturfilmfestivals der Welt ragt Eckernförde mit einem Alleinstellungsmerkmal hervor: Im Ostseebad verbinden sich Zuschauer und Fachwelt in besonderer Weise. Festivalleiter Dirk Steffens zitierte Jörn Röver, einen der wichtigsten Naturfilmproduzenten Europas, der gerade von der Fachmesse Wild Screen im englischen Bristol zurückgekehrt war, mit den Worten: „Hier ist es besser“. Der britische Kameramann Paul Stewart, der das packende Drama zwischen frisch geschlüpften Leguanen und angreifenden Schlagen auf Galapagos festhielt, erklärte: „Hier hab’ ich zum ersten Mal erlebt, wie Menschen auf meine Bilder reagieren.“

Weiter gefestigt hat sich unterdessen die Struktur der Green-Screen-Organisation. „Wir sind ein ganzes Stück stabiler geworden“, sagte Geschäftsführer Markus Behrens. Das betrifft die finanziellen Standbeine, die auch von vielen Klein-Sponsoren getragen werden, als auch die über 100 ehrenamtlichen Helfer. „Die Fluktuation liegt bei nur drei bis fünf Prozent“, weiß Behrens. Selbst, dass das Festival ohne Kino und mit vielen improvisierten Spielstätten auskommen muss, tut dem Besuch keinen Abbruch. Dennoch bleibt der dringende Wunsch nach einem 200-Plätze-Saal und einem professionellen Kino in der Innenstadt. „Viele Filme waren im Vorfeld schon ausverkauft“, sagte Carsten Füg. Und: „Bestimmte Produktionen müssen auch in einer entsprechenden Qualität gezeigt werden“, ergänzte Juraschka.

Kommendes Jahr wird Green Screen vom 12. bis 16. September unter dem Schwerpunktthema „Bedrohte Artenvielfalt“ stehen. Steffens, der auch UN-Botschaften für Biodiversität ist, mahnt: „Wir haben aktuell das größten Artensterben seit der Zeit der Dinosaurier“.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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