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Guter Start für Wohnmobilplatz

Saison-Bilanz Guter Start für Wohnmobilplatz

Still und ohne Aufhebens wurde er vor einem halben Jahr in Betrieb genommen. Jetzt folgte die offizielle Eröffnung des neuen Wohnmobilplatzes der Stadt Eckernförde. In ihrer ersten Saison hat sich die Anlage bereits bewährt

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Jens und Pia Greisen (v.l.) gehören zu den Campern, die bei der offiziellen Einweihung des Wohnmobilplatzes die neue Anlage bereits nutzten. Von rechts: Stadtwerke-Chef Dietmar Steffens und Architekt Eckhard Schmidt mit Gastgeschenk.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Seit dem 20. März steuerten 6500 rollende Ferienbehausungen den Platz am Kakabellenweg an. Bauherrin und Betreiberin, die Stadtwerke Eckernförde (SWE), sind mit der Auftakt-Bilanz zufrieden. „Der Platz ist eine Bereicherung für Eckernförde“, sagt SWE-Chef Dietmar Steffens.

6500 Fahrzeuge, das sind 12500 Besucher, die der Wohnmobilplatz bislang in das Ostseebad lockte. „Im Juli und August waren wir komplett ausgebucht“, freute sich Steffens. Auch Donnerstag standen – trotz des herbstlichen Schmuddelwetters – noch rund zehn Wohnmobile auf der Anlage. Eines von ihnen gehört Pia und Jens Greisen, Flensburger mit dänischen Wurzeln. „Ganz toll“, finden sie den neuen Platz. Sie loben das Sanitärgebäude, die Innenstadtnähe und die praktische Kartenzahlung. Drei- bis viermal im Jahr kommen die Greisens nach Eckernförde. Auch Freunde aus Dänemark werden noch erwartet. Was sie bei dem Regenwetter unternehmen? „Bummeln und einkaufen“, lautet die spontane Antwort.

Laut Steffens kommen viele Besucher des für eine Million Euro errichteten Wohnmobilplatzes naturgemäß aus Norddeutschland, aber auch aus Skandinavien und der übrigen Bundesrepublik. Häufig werde die Anlage als Transit-Stopp für Reisen in den Norden genutzt. Seit der ersten Inbetriebnahme im März wird das Camper-Angebot im Ostseebad gut angenommen. In einem extra eingerichteten „Kummerkasten“ fanden die Stadtwerke viel Anerkennung aber auch wertvolle Tipps für kleine Verbesserungen.

Konzipiert wurde das Sanitärgebäude vom Eckernförder Architektenbüro Schmidt & Bremer. Auch für den Bau hatten sich die SWE bemüht, möglichst örtliche Unternehmen einzubeziehen. Steffens erinnerte an eine schwierige Pfahlgründung des Hauses auf einem Boden aus Sand und einer Moorlinse. Gestalterisch setzt der Sanitärbau auf eine Klinkerfassade mit blauen Stahlelementen, die Charakteristiken der historischen Maschinenhalle der Stadtwerke aufnimmt. Innen drin sind neben den üblichen Sanitäranlagen (mit Behinderten-WC) Küche, Wickeltisch und Hunde-Dusche untergebracht. Auch WLAN darf nicht fehlen, ebenso wie eine Fußbodenheizung, die über Fernwärme der SWE gespeist wird.

Der Platz selbst bietet Raum für maximal 49 Wohnmobile. Über eine zeitweise Erweiterung wird derzeit nachgedacht. Laut Steffens könnten dann 20 bis 25 zusätzliche Wohnmobile im Sommer und an gut besuchten Wochenenden auf einer Kiesfläche untergebracht werden. Der jetzt betriebene Platz ist mit Rasengittersteinen und Gras begrünt, um – bis auf die Umfahrt – die versiegelte Fläche möglichst gering zu halten. Die Stadtgärtnerei pflanzte außerdem einen Knick (zum Kakabellenweg hin) sowie neue Bäume. Die Kosten für den Wohnmobilplatz liegen bei 13 Euro pro Tag plus Kurtaxe (zwei Euro in der Saison).

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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