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Gruselspaß und Lichterglanz

Halloween-Shopping in Gettorf Gruselspaß und Lichterglanz

Einkaufsspaß mit Gruselfaktor: Das Halloween-Shopping am Freitagabend in Gettorf war ein mörderischer Erfolg. Gespenstisch gut kam auch die Idee an, diese Aktion des Handels- und Gewerbevereins (HGV) mit dem GTV-Laternenumzug zu verbinden.

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Leckere Kürbissuppe – frisch zubereitet von (v.li.) Ute Knöller, Ursula Bustorff, Angelika Neve und Heike Kühl vom Gettorfer Landfrauenverein.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Während HGV-Vorsitzender Thomas Grötsch und Patrizia Gorn als fröhliche Brandstifter durchs Ortszentrum zogen und insgesamt 35 Schwedenfeuer entzündeten, kam Petra Bammann am Cima-Stand unter der Eiche kaum hinterher, die vielen Kinder mit Kürbissen zu versorgen. Auch Merry (5) und Greta (6) waren mit Feuereifer dabei, gruselige Halloween-Masken zu schnitzen. „Hier ist ja richtig was los“, kommentierte Merrys Mutter Carmen Stamer aus Surendorf das fröhliche Treiben in der Fugängerzone.

Schräg gegenüber versorgten Usula Bustorff, Ute Knöller, Heike Kühl und Angelika Neve vom Gettorfer Landfrauenverein die Passanten mit heißer Kürbissuppe. Was gehört in eine solche Suppe unbedingt hinein? Die Landfrauen waren sich einig: „Ingwer, Muskat, Möhren, Kartoffeln, Kürbiskernöl und Kürbiskerne.“

Hier finden Sie Bilder vom Gruselspaß in Gettorf.

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 Rapsblütenkönigin Silke Langmaaack durfte beim Halloween-Shopping natürlich nicht fehlen. „Ich hab’ mich gerade in der Boutique Balloon aufgewärmt“, erzählte sie. In dem Geschäft von Ingrid Kamrath-Pedersen gab es darüber hinaus auch etwas zu gewinnen. Die Kundinnen waren aufgefordert, das Gewicht eines Kürbisses zu schätzen.

 Mit einer besonders aufwendigen Halloween-Deko glänzte auch in diesem Jahr wieder die Markt-Apotheke. Nebenan im Marktcafé lagen Zombie-Finger, Fusselmuffins und andere Leckereien in der Auslage. Auch an schaurig-schönen Cocktails fehlte es nicht. Rotten Pumpkin, Blaues Gift oder alkoholfreier Augensaft: „Zum Wohl!“, wünschte Mitarbeiterin Ljubov Stergel.

 Schummeriges Licht erhöhte am Freitragabend im Ortszentrum den Gruselfaktor. Die Straßenlaternen blieben ausgeschaltet; stattdessen sorgten die von der Firma Elektro Schröder an den Laternenmasten angebrachten LED-Lampen für eine geheimnisvolle Beleuchtung. In diesem Licht kam das Grusel-Outfit von Elke Georgi besonders schön zur Geltung: eine Säge, die scheinbar im Kopf steckte. Die Enkelinnen Anika (3) und Emely (7) fanden Omas Halloween-Auftritt jedenfalls echt cool.

 Erstmals hatten sich der HGV und der GTV darauf verständigt, den Laternenumzug mit dem Halloween.-Shopping zu kombinieren. „Auch wurde der Start des Umzugs auf Wunsch vieler Eltern um eine halbe Stunden auf 18.30 Uhr vorverlegt“, so GTV-Spielmannszug-Führer Peter Jöhnk. Da auch noch das Wetter mitspielte, fanden sich auf dem Karl-Kolbe-Platz deutlich mehr Laterneläufer ein als sonst. Geschätzt dürften es mindestens 500 gewesen sein. „Ich würde sogar eher von 700 oder 800 ausgehen“, meinte Hans-Joachim „Butzi“ Gravert vom GSC. Ganz vorn marschierten Sandras Bertow und Sandra Schulz von der Polizeistation Gettorf mit. Als der Umzug um kurz nach 19 Uhr auf dem Alexanderplatz sein Ziel erreichte, konnten sich die die beiden Polizisten ins wohlverdiente freie Wochenende verabschieden. Das Verkaufspersonal im Ortszentrum hatte dagegen noch lange nicht Feierabend. Beim Halloween-Shopping blieben die Geschäfte zwar nicht bis zur Geisterstunde, aber immerhin bis 22 Uhr geöffnet.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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