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Eckernförde hat noch mehr Zulauf

Handy-Scan liefert Beweis Eckernförde hat noch mehr Zulauf

Statt Bauchgefühl endlich Fakten: Eckernförde zählt Besucher per Handy-Scan, statt die Zahlen zu schätzen. Messungen an prominenten Punkten erstaunen selbst Touristik- und Marketingchef Stefan Borgmann: Noch mehr Menschen als angenommen zieht es zu Events an den Hafen.

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Touristik- und Marketingchef Stefan Borgmann aus Eckernförde ist selbst überrascht von den Daten. Der Besucherstrom ist nach den jüngsten Messungen stärker als angenommen.

Quelle: Cornelia D. Mueller

Eckernförde.  „In der Pfingstwoche hat unser System 226600 Menschen registriert, die an der Zählstelle am Lokal Luzifer gegenüber der Holzbrücke vorbei geschlendert sind“, sagt Borgmann von der Eckernförder Touristik-Marketing GmbH Eckernförde (ETMG). „Das ist vor allem den Sprottentagen geschuldet. Spitzenwert ist der Sonntag mit fast 79000 Zählungen.“ Ihren Wert bekommen die Daten im Vergleich. Von Freitag bis Sonntag, 2. bis 4. Juni, warf der kleine schwarze Kasten gegenüber der Holzbrücke die Summe 164000 aus. Am sehr gut besuchten, sonnig-heißen Wochenende nach Himmelfahrt registrierte der Scanner 69000 Passanten.

Sieben kleine Funkmodule erfassen Besucherströme in der City

Seit November 2016 erfassen sieben kleine Funkmodule im Umkreis von je 500 Metern alle Mobiltelefone mit WLAN-Einstellung. Ein Telefon kann binnen zwei Stunden nur einmal registriert werden. Persönliche Daten speichert die Messeinheit nicht. Die Zahlen sind auf Basis von Erfahrungswerten mit dem Faktor 2,3 hochgerechnet, weil nicht jeder Passant ein Handy mit WLAN bei sich trägt.

ETMG will neue Events zum richtigen Zeitpunkt ergänzen

Welche Schlüsse kann die ETMG schon jetzt aus den Daten ziehen? Borgmann: „Sie sind viel genauer als Schätzungen, auf die wir beim Stadtmarketing bisher angewiesen waren. Es geht uns nicht nur darum, dass Gäste Vergnügen haben. Von den Besucherströmen sollen aber der Handel, die Gastronomie und damit letztlich alle Eckernförder profitieren." Noch mehr Großevents plane die ETMG nicht, betont er. „Aber weitere kleinere Veranstaltungen mit Charme wie schon in der Sankt-Nicolai-Straße können die Attraktivität noch steigern.“

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Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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