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Entscheidung im August erwartet

Geburtshilfe Entscheidung im August erwartet

Eine Entscheidung, wie die Geburtshilfe und möglicherweise die Kinderstation in den kommenden Jahren an der Eckernförder Imland-Klinik weitergeführt werden können, verzögert sich. War es ursprünglich geplant, noch vor der Sommerpause einen Beschluss zu fällen, so wird dieser nun im August erwartet.

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Noch steht eine dauerhafte Lösung für den Betrieb der Geburtsstation an der Eckernförder Imland-Klinik aus.

Quelle: Cornelia Müller

Eckernförde. Donnerstagabend hatte der Hauptausschuss des Kreises zum Thema Geburtsstation getagt. In nicht-öffentlicher Sitzung befasste er sich intensiv mit dem Stand der Mediation zwischen Imland-Geschäftsführung und Belegärzten sowie mit den vorläufigen Ergebnissen von Gutachten für künftige Modelle zur Fortführung der Geburthilfe in Eckernförde. „Wir haben vier Stunden getagt“, berichtete im Anschluss der Ausschussvorsitzende Jörg Hollmann (CDU).

Da allerdings noch abschließende Zahlen zum Zukunftsgutachten fehlten, blieb eine Entscheidung noch aus. „Wir wissen aber, dass der Druck da ist, und wollen deshalb auch die Sommerpause nutzen“, sagt Hollmann. Das abschließende Gesamtgutachten soll voraussichtlich am Montag, 24. Juli, vorliegen. Der Hauptausschuss hat vereinbart, dass die Beratungen dazu am 3. August in zweiter Lesung fortgesetzt werden. Hollmann hofft, dass dann eine Beschlussempfehlung an den Kreistag und die Gesellschafterversammlung der kreiseigenen Imland GmbH abgegeben werden kann. „Mein Ziel ist es, möglichst zügig eine endgültige Entscheidung herbeizuführen, damit wieder Ruhe geschaffen wird“.

Aktuell zeichnet sich ab, dass das Belegarztsystem für die Geburtshilfe in seiner alten Form zu den geforderten Bedingungen unter den neuen rechtlichen Rahmenbedingungen keine Zukunft hat. Der Gutachter hat dem Hauptausschuss verschiedene Modelle vorgestellt. Nach Hollmanns Einschätzung ist der Findungsprozess „auf einem guten Weg“. Alle hätten bekundet, dass die Geburtshilfe erhalten bleiben solle.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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