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"Hauptsache tanzbar" bei der längsten Nacht

Kronshagen "Hauptsache tanzbar" bei der längsten Nacht

Wie verbringt man seine Zeit am besten, wenn man eine Stunde geschenkt bekommt? Für die etwa 250 Gäste im ausverkauften Bürgerhaus war die Antwort am Sonnabend klar: Sie nutzten die Einladung des TSV, „Kronshagens längste Nacht“ gemeinsam zu feiern, ausgiebig zum Tanzen.

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Auch Myrna und Björn Harder freuten sich über die Gelegenheit, bei „Kronshagens längster Nacht“ ausgiebig zu tanzen.

Quelle: Torsten Müller

Kronshagen. Im guten Zuspruch schwang wohl auch ein bisschen Wehmut mit: Eine Wiederauflage wird es vorerst nicht geben. „Wir haben uns dazu entschieden, unser Stiftungsfest künftig wieder als Oktoberfest zu feiern“, kündigte Vorsitzender Peter Rinio an. Beim nunmehr 93. im kommenden Jahr werden die Kronshagener in Dirndl und Lederhose die Tanzfläche erobern.

Mit dem Oktoberfest kehrt der TSV zu einer Tradition zurück, die bis vor sechs Jahren bestand. Damals lösten sich die „Sonnenwend Buam“ auf. Die Stammband reiste eigens aus Ruhpolding an, um bei den Nordlichtern eine große Gaudi zu inszenieren. Wer künftig auf der Bühne für Stimmung sorgt, „steht noch nicht fest“, sagte Jugendwart Arne Nitzer, der die „längste Nacht“ mit Heiko Drescher, Maren Wilhelm, Daniel Hahn und Wolfgang Ballach aufwändig organisiert hatte. Die Tombola bot 150 Preise, die Roswitha Freudenberg, Ingrid Gidde, Brigitte Hauschildt und Karin Wulff in der Wirtschaft gesammelt hatten.

„Das Oktoberfest war von der Atmosphäre her schöner und lustiger. Wir haben viel Spaß gehabt“, erinnerte sich Rosemarie Uhrhammer. Für sie und ihren Lebenspartner Fritz Göttsch geht es beim Stiftungsfest vor allem „ums Tanzen und unter die Leute kommen“.   Das sah auch Björn Harder so, der mit seiner Frau gleich als einer der ersten die Tanzfläche eroberte, als die Showband „Hotline“ mit einem Barry White-Klassiker den musikalischen Abend eröffnete: „Hauptsache tanzbar – wir sind bei jeder Tanzveranstaltung in Kronshagen dabei“, sagte Harder.

Im Rahmenprogramm trat die zehn- bis zwölfjährige Hip-Hop-Gruppe des TSV unter der Leitung von Joana Kallweit auf. Zudem hatten sich Julian Eggers und Laura Diers angesagt, die lateinamerikanische Tänze auf höchstem Niveau boten. Beide sind im Nachwuchskader des Landestanzsportverbandes. Premiere beim letzten Mal feierte Arne Nitzer mit seiner After-Show-Party mit Tanzmusik nach Mitternacht.

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Ein Artikel von
Torsten Müller
Redaktion Holsteiner Zeitung

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