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Achtung, Baustellen in Altenholz!

Interaktive Karte Achtung, Baustellen in Altenholz!

Von der Ortskernsanierung in Stift bis zum THW-Trainingszentrum in Klausdorf: In Altenholz können Baufirmen in den nächsten Jahren viel Geld verdienen. Eine Übersicht über den Sachstand wichtiger Bauprojekte in der Gemeinde mit knapp 10000 Einwohnern.

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Im Baugebiet am Dehnberg laufen die Erschließungsarbeiten im Auftrag der Gemeinde.

Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

Altenholz. Anbau Ortswehr Knoop : Die Knooper Wehr erhält in diesem Jahr ein zweites Löschfahrzeug. Die Planungen für einen Anbau am Gerätehaus für etwa 130.000 Euro laufen. Die Erweiterung wird voraussichtlich Anfang nächsten Jahres zur Verfügung stehen.

 Baugebiet am Dehnberg : Hier wird zurzeit kräftig gebuddelt: Das etwa vier Hektar große Gelände wird im Auftrag der Gemeinde erschlossen. „Wir kommen gut voran“, sagt Vorarbeiter Mario Breuer: „Demnächst fangen die Versorger an – für Wasser, Gas und Strom.“ Die Arbeiten werden nach Auskunft der Altenholzer Verwaltung noch bis Ende Oktober dauern, danach entstehen an den neuen Straßen Schulkoppel, Hinterm Teich und Eckkoppel überwiegend Einfamilienhäuser. Von 31 verlosten Grundstücken wurden bereits 20 verkauft, erklärt Bauamtsleiterin Bianca Hess. Acht Interessenten warten zudem auf einen Notartermin.

 Erweiterung Kita Ahoi : Geplant sind drei Krippengruppen. Der von der Kirche favorisierte Standort wäre gegenüber der bestehenden Kita – auf dem Gelände der abgebrannten Ladenzeile. Damit hängt die Planung allerdings von der Entwicklung dort ab. Der mögliche Investor wäre zu dieser Lösung bereit.

  Generationenpark am Gemeindezentrum : Noch in diesem Jahr soll hier ein Bolzplatz entstehen. Weitere Ideen aus einer Planungswerkstatt könnten ab 2017 umgesetzt werden. Zu den Vorschlägen gehörten Spiel- und Sitzmöglichkeiten sowie ein Hundeauslaufplatz. Allerdings sprengen die Ideen für das Gesamtprojekt den „zuerst angedachten Finanzierungsrahmen etwas“, erklärte Bauamtsleiterin Hess. Im Bauausschuss im September soll nun über den Umfang entschieden werden.

  Ortskernsanierung Stift : Die Verbesserung der Verkehrssituation und der Nahversorgung, das Schaffen von Wohnraum: Der Ortsteil Stift profitiert bei diesem umfassendsten Altenholzer Vorhaben 15 Jahre lang von Millionen-Zuschüssen durch die Städtebauförderung. Zum Vorteil der Förderung kommt aber auch ein Nachteil: Die Prozesse sind langwierig. So gibt es zwar viele Ideen und Projekte für den Ortskern. Allerdings klagen manche Einwohner und andere Beteiligte über das langsame Vorankommen.

 Polizeistation : Das Polizeigebäude neben der Feuerwache im Ortsteil Klausdorf ist zu klein geworden. Die Gemeinde als Eigentümerin bereitet in Abstimmung mit dem Mieter, der Gebäudemanagement Schleswig-Holstein (GMSH), einen Anbau am Standort vor. Bauamtsleiterin Hess rechnet damit, dass das Vorhaben 2017 umgesetzt wird. „Wir sind guter Dinge“, sagt auch Revierleiter Ralf Lohmeyer aus Eckernförde zur geplanten Erweiterung um 40 bis 50 Quadratmeter.

 Sozialer Wohnungbau Danziger Straße : Die Gemeinde plant dafür den Verkauf eines etwa 5000 Quadratmeter großen Grundstücks am südlichen Ende der Danziger Straße. Baubeginn könnte 2017 sein. Wegen der Nähe zum Flughafen gibt es für einen Investor gewisse Beschränkungen, zum Beispiel bei der Bauhöhe.

 Supermarkt Stift : Nach dem Brand der Ladenzeile Ende 2014 sprangen schon mehrere mögliche Betreiber mangels Kaufkraft in Stift ab. Die letzten Hoffnungen ruhen nun auf Edeka Johannsen, der sich dafür aber an seinem Standort im Erdbeerfeld in Klausdorf erweitern möchte. Ein Gutachten, das die Auswirkungen auf den Einzelhandel in der Umgebung untersucht, wird wohl nicht vor September vorliegen.

  Trainingszentrum des THW Kiel : Bis Mitte 2018 soll zwischen Dataport, der Verwaltungsfachhochschule und dem Apartmentpark Westside Living ein von einem deutschen Investor geplantes Trainingszentrum entstehen. Langzeitmieter werden die Bundesliga-Handballer des THW Kiel. Die Gemeinde rechnet Ende August mit dem Bauantrag.

 Villa Hoheneck : Eigentümer Sven Olsen plant den Erhalt der maroden Villa sowie mehrere Wohnhäuser auf dem Grundstück am Nord-Ostsee-Kanal. Nach Kritik an den Größen werden aber „weniger Quadratmeter bebaut“, erklärte Olsen. Er wolle nicht gegen die Interessen der Nachbarn handeln, mit denen es mehrfach Treffen gab. In den kommenden Wochen ist im Rathaus ein Gespräch über das Projekt geplant. Vor Sommer 2017 startet das Bauen auf dem etwa 3600 Quadratmeter großen Grundstück wohl nicht.

 Wohnpark und Garten am Herrenhaus : Die Planung steht am Anfang und kann sich noch ändern. Investor Udo Wagner möchte im hinteren Teil des Parks fünf Wohnblöcke mit zwei Vollgeschossen und Staffelgeschoss bauen. Allerdings gab es Kritik am Umfang der Bebauung. Für einen der nächsten Bauausschüsse soll in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege ein Planungsentwurf entwickelt werden. Durch das Projekt könnte am denkmalgeschützten Herrenhaus ein öffentlich zugänglicher Reformgarten entstehen.

Informationen den Bauprojekten finden Sie in unserer Karte  

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Ein Artikel von
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Redaktion Lokales Kiel/SH

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