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Eckernförde Jetzt kann gebaut werden

Aus ursprünglich einem geplanten Gebäude sind zwei geworden, und aus einem Problem gleich mehrere. Doch inzwischen sind diese behoben, und beim Investor ist längst Erleichterung eingekehrt, wie sich bei der Grundsteinlegung am Freitag zeigte.

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Bauherr Ivo Sindram, hier mit Sybille Petrowski, die für die Verwaltung und Vermietung zuständig ist, geht davon aus, dass die Wohnungen im Frühjahr nächsten Jahres fertig sind.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Auf dem ehemaligen Gelände der Gärtnerei Marten am Windebyer Weg in Eckernförde entstehen derzeit zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 15 Wohnungen in Größen zwischen 80 und 90 Quadratmetern. Bauherr ist die Sindram-Vermögensverwaltung in Schleswig.

 Bevor die Männer vom Bau anrücken konnten, mussten zunächst allerdings die gesetzten Hürden des Planungs- und Gestaltungsbeirats und der Politik überwunden werden. Eine erste Vorlage des Eckernförder Architektenbüros Schmidt + Bremer, die nur ein Gebäude parallel zum Windebyer Weg vorsah, fand nicht die Zustimmung des Beirats, der eine gegliederte Anordnung von zwei Häusern einforderte. Diesem Wunsch wurde seitens der Architekten und des Bauherren entsprochen.

 Im Mai konnten die Arbeiten beginnen. Allerdings lief es zunächst nicht so wie erhofft. „Das Grundstück wies alle Probleme auf, die sich ein Bauherr eigentlich nicht wünscht“, blickt der planende Architekt Eckhard Schmidt zurück. Dazu zählten die schlechten Bodenverhältnisse, der hohe Wasserstand auf dem Gelände und die Notwendigkeit eines Verbaues entlang der Grundstücksgrenzen. 63 Bohrpfähle mit einer Länge von bis zu 17 Metern mussten vor Baubeginn in den Boden eingebracht werden. „Der Verbau stellt die Sicherheit in der anschließend hergestellten Baugrube her. Die Wasserhaltung muss alles trocken halten“, erläutert Schmidt. Aufgrund dieser Arbeiten konnte erst im Juni mit der eigentlichen Bautätigkeit begonnen werden. Das erklärt auch die etwas verspätete Grundsteinlegung.

 In den beiden Häusern entstehen neun beziehungsweise sechs Mietwohnungen. Unterhalb des größeren Hauses befindet sich eine Tiefgarage für die Autos aller Mieter, die von dort aus per Aufzug in alle Geschosse gelangen können. Nach Angaben des Architekten erfolgt der Ausbau hinsichtlich der Gestaltung, Haustechnik und des energetischen Standards (kfw 55) auf hohem Niveau. Die Häuser erhalten einen hellen Verblendstein und ein geneigtes Dach mit Tonziegeln. Alle Wohnungen werden barrierefrei errichtet und verfügen über eine Terrasse oder einen Balkon. Fertigstellung soll im Frühjahr 2017 sein.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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