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Jetzt wird der Sch... aufgeräumt

Nach Gülle-Unfall in Rieseby Jetzt wird der Sch... aufgeräumt

19000 Liter Gülle flossen aus dem Tank eines Lkw, als der 40-Tonner am Sonnabendmittag in ein Haus im Riesebyer Ortsteil Stubbe fuhr. Nun wird vor dem Gebäude mit einem Bagger aufgeräumt.

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Mitarbeiter der Firma WeVo entfernen mit dem Bagger den Boden an der Unfallstelle mitsamt der ausgelaufenen Gülle.

Quelle: Rainer Krüger

Rieseby. Zuvor waren bereits 7000 Liter der Flüssigkeit, die der Lkw zum Verarbeiten in Biogasanlagen transportieren sollte, auf dem Grundstück in Stubbe abgepumpt worden. Nun kümmern sich Mitarbeiter des Entsorgungsfirma WeVo (Werner Vollert Tiefbau GmbH & Co. KG) seit Dienstagmorgen um den Rest. „Etwa 12000 Liter sind aus dem Tank auf das abschüssige Hausgelände Richtung Au gelaufen“, berichtete Bauleiter Ralf Bendig.

 Am Haus von Matthias Köppl rollte an der Landesstraße 283 nun der Bagger an. „Wir baggern das über die Fläche verteilte Substrat und etwa zwölf Zentimeter Boden darunter aus. So kommen wir auf etwa 30 Kubikmeter zum Abtransport“, schätzte Bendig. „Das Substrat wird zu einem Maisacker in der Nähe gefahren, abgedeckt und dann irgendwann als Dünger auf dem Feld ausgebracht“, erklärte er zum weiteren Weg. Bis heute Abend soll das Gülle-Boden-Gemisch abtransportiert sein. Darüber, ob das angefahrene Haus stehen bleiben kann, lagen ihm keine Informationen vor.

 Riesebys Bürgermeister Jens Kolls (SPD) hatte bereits am Montag berichtet, dass dank des Einsatzes der Feuerwehr, die einen Damm baute, nach dem Unfall keine Gülle in die Au geflossen war.

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