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Eine aktive Schule wird 25

Jubiläumsfeier mit Mojib Latif Eine aktive Schule wird 25

Seit einem Jahr laufen verschiedene Aktionen zum 25-jährigen Bestehen der Eckernförder Peter-Ustinov-Schule. Am kommenden Montag folgt jetzt der Schlussakt und offizielle Höhepunkt mit geladenen Gästen und Professor Dr. Mojib Latif, der über die „Welt im Klimawandel“ referieren wird.

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Ob I-Klassen, Kompetenzzentrum für Hochbegabte oder Deutschunterricht für Flüchtlingskinder – Leiter Dirk Söhren steht einer Schule mit vielfältigen Aufgaben vor.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Im Wandel war und ist auch die Peter-Ustinov-Schule, die im August 1990 noch als Integrierte Gesamtschule gegründet wurde. Der Elternwille war damals entscheidend, als die Eckernförder Ratsversammlung 1988 den Grundsatzbeschluss für die Einrichtung einer Integrierten Gesamtschule fasst und damit neue Weichen in der Schullandschaft stellte. 104 Anmeldungen gab es für die 75 Plätze im ersten fünften Jahrgang der IGS, die im Schulzentrum-Süd untergebracht wurde. Aus der anfänglichen Dreizügigkeit wurde unter dem Schulleiter der ersten Stunde, Jürgen Anbuhl, schon im nächsten Jahr eine Vierzügigkeit. 1996 startet dann die Oberstufe.

 Weitere Meilensteine folgten für die neue Schule, die von Beginn an eine gebundene Ganztagsschule war mit Unterricht bis 15 Uhr an vier Tagen. Schon nach zwei Jahren wurde die Mensa gebaut. 2006 erhielt die IGS dann ihren jetzigen Namen Peter-Ustinov-Schule, angelehnt an den britischen Weltbürger und Unicef-Sonderbotschafter. Mit Unicef war und ist die Schule auch heute noch eng verbunden und darf sich inzwischen „Schule Unicef aktiv“ nennen. Darüber hinaus hat sie sich als „Schule ohne Rassismus“ verpflichtet und hat die Anerkennung als Kompetenzzentrum für hochbegabte Kinder erhalten. Auch freie, begleitete Lernzeit und Kompaktwochen gehören heute zum Konzept.

 2008 wandelte sich die Peter-Ustinov-Schule von der Gesamt- zur Gemeinschaftsschule. Und die Nachfrage ist nach Angaben von Schulleiter Dirk Söhren weiter ungebrochen. „Wir haben immer deutlich mehr Anmeldungen als Plätze.“ Kommendes Jahr wird die Oberstufe wahrscheinlich sogar fünfzügig, da viele Schüler der Grund- und Gemeinschaftsschule Eckernförde, die ihr Abitur machen wollen, hierher wechseln. Darüber hinaus betreut die Peter-Ustinov-Schule seit sechs Jahren regelmäßig I-Klassen und ist seit Sommer DAZ-Zentrum mit zwei Klassen, in denen Flüchtlingskinder Deutsch lernen.

 Viele Schüler und viele Aufgaben. Als Schulleiter Söhren vor über zwölf Jahren an der Schule anfing, waren es noch 750 Kinder. Nächstes Jahr werden hier 950 Schüler unterrichtet. Auch die Zahl der derzeit 77 Kollegen soll noch um sechs bis sieben Lehrer aufgestockt werden. Gleichzeitig fehlt es an Raum. „Die Platznot wächst“, sagt Söhren. Entlastung ist in anderthalb Jahren in Sicht, wenn die benachbarte Gorch-Fock-Grundschule umzieht und die Peter-Ustinov-Schule dort zusätzliche Räume übernehmen kann.

 Doch jetzt soll erst einmal das Jubiläum gefeiert werden. Neben den Reden erklingt viel Musik. Auch das ist einer Besonderheit der Peter-Ustinov-Schule: Es gibt gleich sechs Jahrgangs-Bands. Und eine Schulhymne, die am Montag zum Festakt gemeinsam gesungen wird.

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Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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