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Jugendbeirat hat ein starkes Wort

Altenholz Jugendbeirat hat ein starkes Wort

Wem verdankt Altenholz seinen Skaterpark? Denen, die sich im Kinder- und Jugendbeirat (KJB) dafür stark gemacht haben. „Das ist ein tolles Beispiel, dass sich Engagement lohnt“, sagt Nina Theel. Die 17-Jährige möchte jetzt neue Mitstreiter mobilisieren. Der nächste Beirat konstituiert sich demnächst.

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Sie werben für den Jugendbeirat Altenholz: Schülerin Nina Theel, die schon mitarbeitet, Bennet Reuter aus dem Rathaus und Bürgermeister Carlo Ehrich (von links).

Quelle: Cornelia Müller

Altenholz.  Die 17-jährige Gymnasiastin arbeitet seit zweieinhalb Jahren mit und ist daher sogar Mitglied im Sozialausschuss. Bürgermeister Carlo Ehrich (SPD) und Bennet Reuter, Mitarbeiter des Rathauses und Ansprechpartner für das bis zu 25 Leute starke Gremium, pflichten bei. Das Trio rührt gemeinsam die Werbetrommel für den KJB 2015-17, der sich bald konstituiert. Bis Mittwoch, 30. September, können sich 13- bis 22-Jährige melden, wenn sie bei der Gestaltung von Projekten, die ihre Altersgruppe betreffen, mitreden wollen. Auch darf der Beirat Vorschläge machen, welcher Themen sich die Kommunalpolitik annehmen soll. Ehrich: „Der Kinder- und Jugendbeirat berät offiziell den Bürgermeister, die Verwaltung, die Ausschüsse, die Gemeindevertretung. Deshalb bekommt er auch alle Sitzungsunterlagen. Und er darf in allen Angelegenheiten, die Kinder und Jugendliche betreffen, Anträge stellen und hat das Wort.“

 „Wie weit diese Möglichkeiten reichen, ist vielen Jugendliche gar nicht bewusst“, ist die Erfahrung von Bennet Reuter. „Man könnte ja zum Beispiel auch eine eigene Seite des KJB auf der Hompage der Gemeinde entwerfen.“ Und Nina ergänzt: „Leider bewerben sich meist nicht viele um einen Sitz. Mir hat diese Arbeit Spaß gemacht. Ich habe viel darüber erfahren, wie Kommunalpolitik funktioniert. Selbst wenn man zuerst keine Ideen hat, ist es spannend.“ Nina wird im nächsten Beirat trotzdem nicht mehr dabei sein. Sie steckt dann im Abitur.

 So setzt sich der KJB zusammen: Regionalschule und Gymnasium, die Jugendzentren, der TSV, die Jugendfeuerwehr, die Pfadfinder, die Evangelische Jugend stellen je zwei Vertreter. Und es gibt fünf freie Mitglieder.

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Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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