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"Das ist wie eine zweite Familie"

Jugendfeuerwehren SH "Das ist wie eine zweite Familie"

Akute Nachwuchssorgen, bocklose Jugend? Nicht bei der Feuerwehr in Schleswig-Holstein. Die 435 Jugendfeuerwehren waren mit 9761 Mitgliedern noch nie so stark wie heute. Warum? "Es macht Spaß und Sinn", sagten die jungen Brandschützer beim Jugendfeuerwehrtag in Altenholz am Sonnabend einig.

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Jugendfeuerwehr macht Spaß und Sinn für diese bunt gewürfelte Truppe: Lina Heinecke aus Großenwiehe bei Schleswig, Lennart Markgraf aus Ammersbek bei Hamburg, Melanie Müller aus Pohnsdorf bei Preetz, Marvin Splettstößer aus Pinneberg und Hendrik Fumpfel aus Böklund bei Schleswig (von links).

Quelle: Cornelia D. Mueller

Altenholz. Die Nachwuchsarbeit klappt offensichtlich bestens bei den Freiwilligen Feuerwehren im Lande. "Der Einbruch von vor einigen Jahren ist längst vergessen. Seit zwei Jahren geht es kräftig bergauf", bestätigte Landesjugendfeuerwehrwart Dirk Tschechne. Von den 1137 jungen Mädchen und Jungen, die 2016 ihre Gruppe verließen, traten 529 aufgrund ihres Alters umgehend als Aktive einer Freiwilligen Feuerwehr bei. "Keine Lust mehr", stellten nur 571 Jugendliche nach einer Weile fest. Andere mussten umziehen, oder gaben die Schule als Grund des Austritts an. Besonders positiv für die ehrenamtlichen Brandschützer: 2016 traten erheblich mehr Mädchen und Jungen ein als aus: Insgesamt 1673.

Foto:   Ehre und höchste Auszeichnungen auch für die erfolgreichen Chefs, Ausbilder und Betreuer der 435 motivierten Jugendfeuerwehren in Schleswig-Holstein: Detlef Neumann (Lübeck), Matthias Brumm (Eckernförde), Thorsten Weber (Osterrönfeld), Landesjugendwart Dirk Tschechne (Zarpen), Sascha Keßler (Flensburg), Imke Klotzbücher (Aukrug) und Alfred Wendt (Panker, von links.)

Ehre und höchste Auszeichnungen auch für die erfolgreichen Chefs, Ausbilder und Betreuer der 435 motivierten Jugendfeuerwehren in Schleswig-Holstein: Detlef Neumann (Lübeck), Matthias Brumm (Eckernförde), Thorsten Weber (Osterrönfeld), Landesjugendwart Dirk Tschechne (Zarpen), Sascha Keßler (Flensburg), Imke Klotzbücher (Aukrug) und Alfred Wendt (Panker, von links.)

Quelle: Cornelia D. Müller

"Ich mag den Zusammenhalt und man lernt viel. Für mich ist Feuerwehr wie eine große Familie. Jugendliche und Erwachsene arbeiten zusammen. Es gibt viel gegenseitige Anerkennung", formuliert es die 17-jährige Melanie Müller aus Pohnsdorf bei Preetz. Inzwischen seien auch Klassenkameraden neugierig geworden. "Heute lächelt da keiner mehr, wenn ich erkläre, was wir so machen und wie wichtig die Rolle der freiwilligen Feuerwehren ist. Und wir haben ja auch eine Menge Spaß in unserer Gruppe."

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Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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