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Kommt noch ein Kita-Neubau?

Gettorf Kommt noch ein Kita-Neubau?

Trotz der bevorstehenden Neueröffnung einer fünfgruppigen Kita zeichnet sich ab, dass in Gettorf bereits ab 2018 wieder Kinderbetreuungsplätze fehlen werden. Bodil Busch (Die Grünen) und Thorsten Wilke (FDP) plädieren für einen weiteren Neubau, CDU und SPD haben noch Beratungsbedarf.

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In vier Wochen soll die Pädiko-Kita am Ofeld eingeweiht werden. Doch trotz dieses Neubaus reichen die Betreuungsplätze in Gettorf nicht aus.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Mit den Familien, die am Stohler Damm ihren Traum vom eigenen Heim verwirklicht haben, sind deutlich mehr Kinder als erwartet nach Gettorf gekommen. Auch Familiengründungen und -zuzüge im Immobilien-Altbestand sowie eine überdurchschnittliche Geburtenrate trugen dazu bei, dass die Voraussagen zur Entwicklung der Kinderzahlen in der Wohld-Gemeinde deutlich nach oben korrigiert werden mussten. „Wir sind offenbar eine fruchtbare Gemeinde“, stellte Bodil Maria Busch am Mittwochabend in einer Sitzung der Gemeindevertretung fest. Aktuell leben in Gettorf rund 300 Ü3- und etwa 215 U3-Kinder. Nicht zuletzt das Neubaugebiet auf dem alten Sportplatzgelände wird für einen weiteren Anstieg sorgen.

Angesichts des „ganz erheblichen Bedarfs“ an zusätzlichen Betreuungsplätzen, auf die es im Übrigen einen Rechtsanspruch gebe, warb Thorsten Wilke ebenso wie Bodil Busch dafür, schnellstmöglich ein Grundstück für einen weiteren Kita-Neubau zu suchen. Ein Grundstück und ein Architektenentwurf seien Grundvoraussetzungen, um Zuschüsse zu bekommen.

SPD und CDU haben noch Beratungsbedarf

„Wir wollen uns einem Neubau nicht grundsätzlich verschließen, aber wir müssen auch Alternativen prüfen“, sagte SPD-Fraktionssprecher Kurt Arndt. Deshalb brauche seine Fraktion vier bis sechs Wochen Beratungszeit. Marco Koch (CDU) sah dies ähnlich wie Kurt Arndt. „Auch unsere Fraktion hat noch Beratungsbedarf“, sagte der Vorsitzende des Bauausschusses.

Da sich in der Gemeindevertretung keine Mehrheit dafür abzeichnete, zum jetzigen Zeitpunkt konkret in eine Neubauplanung für eine Kita einzusteigen, schlug Thorsten Wilke einen Kompromiss vor, der schließlich bei einer Enthaltung (Mario Andresen, SPD) angenommen wurde: „Der Bauausschuss und der Haupt- und Finanzausschuss mögen zeitnah konkrete Planungen zur bedarfsgerechten Schaffung weiterer Kita-Plätze aufnehmen.“

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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