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Lernbar hilft Jungmannschülern

Konzept gegen Schulfrust Lernbar hilft Jungmannschülern

Lernen an der Bar? Nicht ganz. Doch alles ist erlernbar in der Lernbar, wenn Schüler es wollen. Die Jungmannschule Eckernförde hat ein Konzept entwickelt, wie Gymnasialschüler mit großen Defiziten in einigen Fächern mit Hilfe von Oberstufenschülern wieder auf den grünen Zweig kommen.

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Fördervereinsvorsitzender Matthias Siemsen, Lehrer und Lernbar-Initiator Joachim Mewes sowie Schulleiter Sebastian Klingenberg (v.l.) fühlen sich in der Lernbar selbst wohl.

Quelle: Cornelia Müller

Eckernförde. Mathe- und Sportlehrer Joachim Mewes sowie Schulleiter Sebastian Klingenberg stellten das Modell für Jugendliche mit Förderbedarf am Mittwoch dem Verein der Freunde der Jungmannschule vor. Der Vorsitzende Matthias Siemsen und sein Vorstand waren spontan begeistert, „dass man neue Wege sucht, die Chancen eröffnen, wenn die Lage schon verfahren scheint“. Der Förderverein mit 662 Mitgliedern hatte im Vorweg über 2000 Euro locker gemacht für pfiffige Möbel der Lernbar.

 So funktioniert die Lernbar: Schüler mit Lernschwierigkeiten bekommen ohnehin vorab einen Lernplan. Stellen Lehrer fest, dass dessen Ziele nicht erreicht werden, gibt es ein Diagnosegespräch in der Lernbar. Eltern müssen damit einverstanden sein. Gemeinsam mit dem Betroffenen wird erforscht, welche Hilfe Sinn hat, um die Lernblockade abzubauen. Danach übernehmen Oberstufenschüler die Patenschaft für Lernwillige und arbeiten mit ihnen individuell an den Defiziten. Mewes: „Das können Extrastunden nach dem Unterricht oder statt Unterricht sein.“ Klingenberg ergänzte: „Sofort haben sich 30 mögliche Paten gemeldet. Die Solidarität an dieser Schule ist enorm.“

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Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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