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Das hohe Niveau bleibt garantiert

Eckernförde Das hohe Niveau bleibt garantiert

Es gibt viele gute Nachrichten, aber auch eine schlechte. Die schlechte zuerst: Für die Saison 2015/2016 der Konzertreihe Eckernförde können nur noch vier Abos gezeichnet werden. Eine der guten Nachrichten: Die knapp 500 Abonnenten, die nach der vorangegangenen und sehr erfolgreichen Saison verlängert haben, dürfen sich erneut auf international renommierte Solisten, Ensembles und Orchester freuen.

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Garanten für den anhaltenden Erfolg: Karin und Hans Lucke stehen seit über 30 Jahren an der Spitze der Konzertreihe.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Über 30 Jahre Erfahrung, enge Verbindungen zu den Agenturen und ganz persönliche Kontakte zu den Künstlern – wer von der Konzertreihe Eckernförde spricht, der meint zuallererst Karin und Hans Lucke. Durch persönliches Engagement und eine große Begeisterung für die klassische Musik sorgen sie stets aufs Neue für ein anspruchsvolles Programm, das sich mit dem größerer Städte durchaus messen kann. Dass die Eintrittspreise im Verhältnis dazu gering ausfallen, ist der Unterstützung der Stadt Eckernförde, den Mitgliedern des Fördervereins und dem Sponsoring der Förde Sparkasse zu verdanken.

 Dass nur noch vier Abos gezeichnet werden können, bedauern all jene Musikfreunde, die nur auf Restkarten im Randbereich der Stadthalle hoffen dürfen. Es freut hingegen Karin Lucke (Vorsitzende) und ihren Mann Hans, der die Funktion des Kassenwartes innehat. Denn nur über ein stets ausverkauftes Haus ist es möglich, das Niveau zu halten. Und wenn zudem zwei große Orchester in Eckernförde zu Gast sind, dann entstehen deutlich höhere Kosten als beispielsweise bei einem Quartett.

 In der neuen Saison gibt es sowohl das eine, wie auch das andere. Den Auftakt macht am Dienstag, 22. September, die Norddeutsche Philharmonie Rostock unter der Leitung von Stefan Klingele und der Solistin Frederieke Saeijs (Violine). Auf dem Programm stehen Werke von Sibelius, Widmann und van Beethoven. Weiter geht es am Donnerstag, 15. Oktober, mit dem Josef Suk Ensemble. Der Oboist Jan Adamus hat die Leitung. Das Programm umfasst Kompositionen von Händel, Dvorák und Vivaldi.

 Das Staatliche Sinfonieorchester Litauen unter Leitung von Gintara Rinkevvicius bringt Werke von Sibelius, Brahms und Tschaikowski mit, wenn es am Dienstag, 17. November, auf der Bühne steht. Solisten sind Noé Inui (Violine) und Janina Ruh (Violoncello).

 Drei Geschwister, eine Passion: Nanette, Sebastian und Bernhard Schmidt bilden mit Andreas Willwohl das Mandelring-Quartett. Am 23. Januar bringt es die Marimba-Spielerin Katarzyna Mycka und Werke von Mendelssohn, Séjourné, Debussy und Rsauro mit. Die Pianistin Ragna Schirmer spielt am Sonnabend, 5. März, Bach, Händel, Haydn, Corigliano und van Beethoven. Am Mittwoch, 20. April, gastiert die Prague Philharmonia mit dem Oboisten Ramón Ortega Quero und Werken von Bach und Mozart in Eckernförde. Den Schlusspunkt setzt am Dienstag, 10. Mai, die Kremerata Baltica mit der jungen Pianistin Khatia Buniatishvili und Werken von Kancheli und Haydn.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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