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Kreistag ist einstimmig für den Erhalt

Geburtshilfe Kreistag ist einstimmig für den Erhalt

Einstimmig beschloss der Kreistag am Montag, die Geburtsstation an der Imland-Klinik in Eckernförde zu erhalten. Entweder als rechtskonforme Belegabteilung oder als Hauptabteilung unter Einbeziehung der Belegärzte. Wie das genau geschehen soll, ist noch unklar.

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Die Eckernförderin Nina Nickelsen, hier mit Söhnchen Anton, war eine von rund 40 besorgten Müttern und Hebammen, die als Zuhörer die Kreistagssitzung verfolgten.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Die Zeit war knapp. Zum 1. April standen die Zeichen für die Geburtsstation auf Schließung. Ein Rechtsgutachten, das der Kreis in Auftrag gegeben hatte, meldet vor dem Hintergrund des neuen Anti-Korruptionsgesetzes Bedenken an, dass sich die Belegabteilung in ihrer bisherigen Form fortsetzen ließe.

Jetzt soll eine Interims-Lösung Luft verschaffen, um eine rechtskonforme Lösung zu finden. Imland-Geschäftsführer Hans-Markus Johannsen teilte in der Sitzung mit, dass ab 1. April ein Facharzt für Gynäkologie in Dienst ist. Der Betrieb der Geburtsklinik werde rund um die Uhr ordnungsgemäß geleitet. Die Fraktionen von SPD, CDU, FDP, SSW, Grüne und Freie Wähler hatten zudem eiligst einen Änderungsantrag eingebracht. Demnach favorisiert der Kreistag eine rechtskonforme Belegabteilung für die Geburtshilfe. Das begonnene Mediationsverfahren, um ein Lösungsmodell zu finden, wird fortgesetzt und gutachterlich begleitet. Die jetzige Zwischenlösung soll die Möglichkeit offen lassen – bei einem positiven Abschluss des Mediationsverfahrens – die Haupt- wieder in eine Belegabteilung umzuwandeln.

Hebammen appellierten eindringlich daran, die im November eingestellte Kinderstation nicht zu vergessen. Sie gehöre zum Gesamtkonzept der erfolgreichen Geburtshilfe in Eckernförde.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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