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Kreuzfahr-Gäste loben Empfang

Eckernförde Kreuzfahr-Gäste loben Empfang

Es war das Ereignis dieses Sommers: Für einen Tag ging das Kreuzfahrtschiff „Albatros“ in Eckernförde vor Anker, entließ knapp 800 Passagiere zum Landgang und bescherte nicht nur ihnen, sondern auch den Einwohnern der Stadt ein bislang einzigartiges Erlebnis.

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Segeln lernen direkt vor der „Albatros“. Die Größe des Kreuzfahrtschiffes, das vor Eckernförde auf Reede lag, wird im Vergleich zu den Optimisten besonders gut sichtbar.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Die Bilanz des Montags: Begeisterte Gäste, zufriedene Geschäftsleute und viele staunende Einheimische.

205 Meter lang, 25 Meter breit und ein Tiefgang von 7,50 Metern – ein Schiff mit solchen Maßen nimmt nicht alle Tage Kurs auf Eckernförde. Da wundert es nicht, dass sich am Hafen und an der Promenade den ganzen Tag über unzählige Schaulustige einfanden, um den weißen Riesen, der direkt in der Bucht auf Reede lag, zu bestaunen und zu fotografieren. Als die „Albatros“ am Abend kurz nach 20.30 Uhr den Eckernfördern ihr Hinterteil zuwandte, um Kurs auf Kopenhagen zu nehmen, lag ein ereignisreicher Tage hinter allen Beteiligten.

„Wir haben positive Rückmeldungen von den Passagieren erhalten“, freute sich beispielsweise Sabrina Bock von der örtlichen Touristik. Sie und eine Kollegin hatten die Gäste am Hafen begrüßt, sie mit Stadtplänen versorgt und das Angebot einer Stadtführung unterbreitet. Dieser Service kam super an. „Das war ein toller Empfang. Alles war sehr gut organisiert“, meldete sich Detlef Rosenbach, einer der Passagiere, am Montagnachmittag in der Redaktion unserer Zeitung. Zusammen mit Jürgen Schratz hatte er einen Bummel durch die Stadt unternommen. Beide waren sich einig: „Eckernförde ist ein zauberhaftes Städtchen.“ Rosenbach und Schratz kommen aus Münster und gehören einer Reisegruppe von Verdi-Senioren an, die seit mehreren Jahren regelmäßig Touren auf der „Albatros“ unternehmen. Solch eine nette Begrüßung wie hier hätten sie nur selten zuvor erlebt. Schratz ist sich sicher: „Eckernförde hat seine Chance clever genutzt.“

Sollte es im August erneut einen Abstecher des Kreuzfahrtschiffes nach Eckernförde geben, wonach es derzeit aussieht, wäre darüber keiner böse. Katharina Heldt, die mit ihrem Mann ein Kaffeehaus betreibt, sprach von einem „starken Tag“. Die Größenordnung eines Schiffes wie die „Albatros“ würde nach ihren Worten gut passen. Stellvertretend für den örtlichen Handel sagte sie: „Wir hätten nichts gegen weitere Besuche dieser Art.“

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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