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Kritik an Bebauung

Gaehtjestraße Kritik an Bebauung

Noch ist es hier grün und es steht ein Kiosk da. Doch mit dem Stadtentwicklungsprojekt Nooröffnung soll sich das Bild ändern. Zwischen Innenhafen und Gaehtjestraße plant die Stadt eine Bebauung für Wohnen und Gewerbe. Kritisch sieht das die Bürgerinitiative (BI) Bauen in Eckernförde.

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Das Hochbeet zwischen dem Innenhafen und der Gaehtjestraße soll bebaut werden. Die Bürgerinitiative Bauen möchte dies verhindern.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Sie sprach sich in ihrer jüngsten Sitzung mit großer Mehrheit gegen eine Bebauung an dieser Stelle aus und bereitet dazu ein Bürgerbegehren vor.

Nach einer Beratung im Innenministerium hat die Inititive bereits einen Fragebogen entworfen, der den wahlberechtigten Eckernförder Bürgern vorgelegt werden soll. Ein Zeitpunkt ist noch nicht festgelegt. Die Stadtverwaltung wurde gebeten, die Kosten für ein Bürgerbegehren zu ermitteln, wie es die Gemeindeordnung vorschreibt. Die Bürgerinitiative geht davon aus, dass die benötigten 1600 Unterschriften für eine Nichtbebauung der nördlichen Kante des Innenhafens zusammenkommen. Dann muss die Ratsversammlung entscheiden, ob sie der Forderung folgen oder einen Bürgerentscheid nach den Regeln einer Kommunalwahl durchführen will. Das Ergebnis wäre dann für zwei Jahre bindend.

Unterstützt wird von der Initiative ein Aufruf des Planungs- und Gestaltungsbeirats an Investoren, mutiger zu sein und mehr Bauvorhaben in öffentlicher Sitzung vorzustellen. In anderen Städten werde diese Möglichkeit mehr genutzt. Klage hat ein BI-Mitglied eingereicht mit Blick auf das Informationsfreiheitsgesetz. Hintergrund: Baupläne sollten von interessierten Bürgern eingesehen werden dürfen – soweit es die Gebäudefassade betrifft. Klar sei, dass alle anderen Angaben dem Datenschutz unterlägen. Die Stadt hatte eine Einsicht bisher mit Hinweis auf Datenschutz und Urheberrecht abgelehnt.

Auf Ablehnung treffen bei der Initiative die im Finanzausschuss vorgestellten Pläne für eine große Hotelanlage auf dem Exer. Besorgt äußerten sich Sitzungsteilnehmer ferner über den „bedenklichen Zustand“ des Borbyer Geburtshauses des großen deutschen Staatsrechtlers Lorenz von Stein (1815-1890) in der Bergstraße 12. Die Stadt sei aufgefordert, zum Erhalt des Hauses beizutragen.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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