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Demo für Erhalt der Geburtshilfe

Kundgebung mit 500 Leuten Demo für Erhalt der Geburtshilfe

Für den Erhalt der Geburtshilfe und Kinderstation in der Eckernförder Imland-Klinik sind am Sonnabend rund 500 Demonstranten auf die Straße gegangen. Eltern mit Kinderwagen, Hebammen und Ärzte zogen mit Transparenten durch das Ostseebad.

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500 Menschen gingen in Eckernförde auf die Straße.

Quelle: Budde

Eckernförde. Am Hafen gab es eine Kundgebung. Dabei herrschte große Skepsis, dass Entbindungsstation und Kinderklinik in Eckernförde eine Zukunft haben. „Ich möchte aber, dass schwangere Frauen und Kinder auch weiterhin hier betreut werden“, forderte Demonstrantin und Mutter Silke Jürgensen (41) aus Eckernförde, „ich kann doch im Notfall nicht mit einem blutenden Kind ganz bis nach Rendsburg fahren.“

Eine Geburtshilfe wie am „Fließband“, ohne vertraute Hebammen und Ärzte wäre für viele Eltern ein Graus. „Ich möchte weiter eine Eins-zu-Eins-Betreuung in der Klinik“, betonte Katja Komora (42) aus Barkelsby. Das Misstrauen unter den Demonstranten war groß, obwohl der Kreistag Rendsburg-Eckernförde zu Wochenbeginn den Erhalt der Geburtsstation an der Eckernförder Imland-Klinik beschlossen hatte. 

Um Zeit für eine zukunftsfähige Lösung zu gewinnen, soll die Geburtsstation jetzt als eine Hauptabteilung der Klinik geführt werden. Geplant ist auch, die bisherigen Belegärzte auf Honorarbasis mit einzubeziehen. Die Kinderstation ist bereits seit November geschlossen.

Von Jan Torben Budde

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