27 ° / 11 ° heiter

Navigation:
Kunst an der Strander Promenade

Kulturforum Kunst an der Strander Promenade

Eine Führung auf Gut Eckhof, Vorträge, die Reihe Strande liest: Im ersten Jahr des Bestehens hat das Kulturforum Strande einiges auf die Beine gestellt. Doch die Mitglieder haben noch viele weitere Ideen. Unter anderem engagieren sie sich für Kunst an der Promenade.

Voriger Artikel
Bewusstsein für fairen Handel schärfen
Nächster Artikel
Flüchtlingsunterkunft bleibt vorerst leer

Kunstwerke an der Strander Promenade: Diese Idee gefällt Hildegard und Reinhard Buchner aus Kiel-Schilksee.

Quelle: Kerstin v. Schmidt-Phiseldeck

Strande. Die ehrenamtlich organisierten Veranstaltungen seien ein „toller kultureller Beitrag“ gewesen und hätten die Zusammengehörigkeit in Strande gestärkt, sagte der Vorsitzende Gerd Schneider in der Jahresversammlung. Bei der Terminauswahl will das Kulturforum künftig variabler werden, so dass möglichst viele Menschen Angebote wahrnehmen können. Auch für Kinder gibt es Ideen. 39 Mitglieder hat der Verein. „Wir können noch mehr vertragen“, warb Schneider um weitere Förderer des kulturellen Lebens.

Doch der rührige Verein entwickelt nicht nur Veranstaltungen, er hat auch das Erscheinungsbild Strandes im Blick: Ein wichtiges Anliegen ist Mitgliedern die Kunst im öffentlichen Raum. Über dieses „komplexe“ Feld wird noch nachgedacht, erklärte Schriftführer Werner Helten. Eine Idee sei, nicht Kunstwerke „für die Ewigkeit“ aufzustellen, sondern Künstlern zeitweise ein Forum zu bieten.

Dazu habe man unverbindlich an der Promenade drei Standorte ausgeguckt, an denen etwa von April bis September Kunstwerke aufgestellt werden könnten. Die Gemeinde würde Sockel zur Verfügung stellen. Das Kulturforum, so Helten, hat Kontakt zur Hans-Kock-Stiftung von Gut Seekamp in Kiel aufgenommen. Diese zeigte sich ebenso interessiert wie der Bredenbeker Bildhauer Jörg Plickat. Möglicherweise können auch Examensarbeiten von Absolventen der Kieler Muthesius-Kunsthochschule platziert werden.

Kulturforums-Mitglied Rudolf Förster, dem das Kunstprojekt sehr am Herzen liegt, ist überzeugt: „Das wird auch Publikum anlocken.“ Spaziergänger auf der Strander Promenade zeigten sich bereits am Mittwoch angetan von der Idee, dort Skulpturen aufzustellen. Die Altenholzerin Nadine Sczasny schätzt das Ostseebad ohnehin sehr. „Wenn dann hier noch was Nettes steht“, sei das eine Bereicherung. Das sieht der Strander Horst Andreesen ebenso: „Aber nicht zu viel.“ Auch die Stranderin Maren Witt findet die Idee gut – ebenso wie Torsten Bebensee aus Kiel-Schilksee: „Aber es kommt darauf an, wie die Kunst aussieht.“ Renate und Herbert Lechthaler aus Österreich sind unterschiedlicher Ansicht: Ihm reicht „das Meer“, sie schätzt Kunst „beim Promenieren“. Daran würden sich auch die Schilkseer Hildegard und Reinhard Buchner erfreuen. ker

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Kerstin von Schmidt-Phiseldeck
Redaktion Lokales Kiel/SH

Anzeige
Mehr zum Artikel
Muthesius Kunsthochschule
Foto: Kunst- und Designstudierende haben nach eigenen Entwürfen einen übergroßen Weiden-Pavillon gebaut: Am Sonntag weihen ihn (von links) Caroline Harke, Daniel Müller, Marie Klabunde, Michael Päpke und Kalle Spielvogel mit Team und Gästen ein.

Viel zu kahl und viel zu grau: So sahen die Studenten der Muthesius Kunsthochschule ihren Campus. Seit 2014 schufen sie Hochbeete mit Nutz- und Wildpflanzen. Seit Montag entsteht in einem neuen Projekt ein übergroßer Pavillon aus Weidenzweigen. Am Sonntag lädt das Studenten-Team nun zum Richtfest.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3