23 ° / 12 ° Regenschauer

Navigation:
Investoren zeigen Interesse

Ladenzeile Stift Investoren zeigen Interesse

Zukunftsplanung steht auch für Altenholz-Stift obenan. Die Verwaltung will ein zusätzliches Einzelhandels- und ein Verkehrsgutachten in Auftrag geben.

Voriger Artikel
Hoffnung für Hoheneck
Nächster Artikel
Vereinbarung hat nur Gewinner

Das Herrenhaus und eine umgebende Wohnbebauung für mehrere Generationen im rückwärtigen Teil sind ebenfalls im Gespräch. Jetzt wird erst das Entwicklungskonzept für Stift abgewartet.

Quelle: Cornelia Müller

Altenholz. Begründung: Eine künftige Nahversorgung muss auf die Stifter zugeschnitten sein und den Einzelhandel langfristig erhalten. Sind Expertisen notwendig oder Zeitverschwendung?

 Der Bau- und Umweltausschuss diskutierte darüber in der Sitzung am Montag. Bürgermeister Carlo Ehrich (SPD) hatte eigentlich nur den Sachstand der anstehenden Planungsschritte für den Ortskern Stift erläutert. Und er verkündete eine gute Botschaft: Für das Grundstück der abgebrannten Ladenzeile habe der Eigentümer mehrere Investoren an der Hand, die am Ostpreußenplatz Geschäfte ansiedeln wollen.

 Ein fester Planungsbereich im Zentrum von Stift, der die Einkaufszone wie das Herrenhaus als Schwerpunkte vorsieht, war 2014 ins Städtebauförderungsprogramm aufgenommen worden. Dass die weitgehend unwirtschaftliche Ladenzeile im November niederbrennen würde, ahnte da keiner. „Aufgrund der fehlenden Nahversorgung und der Nachricht, dass es Investoren gibt, sind die Gutachten überflüssig. Wir müssen so schnell wie möglich handeln“, argumentierte Eckhard Piltz (CDU). Er frage sich, warum nicht Voruntersuchungen durch die CIMA diese Daten mitlieferten. Ehrich erklärte, detaillierte Gutachten seien für das integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept gefordert. Ingo Baasch (SPD) ergänzte, die Expertisen verzögerten Investorengespräche nach Einschätzung des Grundstückseigentümers nicht. Die Gutachtenvergabe steht in der Hauptausschusssitzung an diesem Mittwoch an.

 Diskussion auch um die B-Planänderung Langkoppel mit dem Ergebnis, dass sie wohl nochmals ausgelegt wird. Die Mehrheit des Ausschusses will den Schutz der großen Eiche darin verankern. Die Verwaltung wollte ihn nur in Verträgen über die drei Baugrundstücke festlegen. Einem neuen Bolzplatz wurde einhellig zugestimmt. Er soll nach Möglichkeit mit Hilfe der Aktivregion finanziert werden. Gibt es das Geld nicht, werden rund 26000 Euro in den Nachtragsetat eingestellt.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3