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Für Jens Skwirblies ein Heimspiel

Lake in Eckernförde Für Jens Skwirblies ein Heimspiel

Für den Eckernförder Profimusiker Jens Skwirblies wird es – wie schon in den Vorjahren – am Mittwoch, 30. Dezember, wieder ein Heimspiel geben. Als Mitglied der renommierten und legendären Rockgruppe Lake gastiert er mit seinen Bandkollegen ab 20.30 Uhr im Showpalast auf der Carlshöhe.

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Der Eckernförder Jens Skwirblies gibt alles, wenn er auf der Bühne steht. Mit Lake gastiert er am 30. Dezember im Showpalast auf der Carlshöhe.

Quelle: Martin Vahlbruch Fotografie

Eckernförde. In musikalischer Hinsicht war es ein sehr erfolgreiches Jahr. Auf privater Ebene galt es hingegen, den Tod des Vaters zu verkraften. Und so blickt Jens Skwirblies mit gemischten Gefühlen auf 2015 zurück.

 Jesus Came Down, On The Run oder Lost By The Wayside – Mitte der 70er Jahre hatte Lake eine Reihe von Hits. Das führte dazu, dass die Band hierzulande in ausverkauften Hallen spielte und in den Staaten auf Festivals mit Bob Dylan, Genesis, Eric Clapton oder Santana auftrat. Nach Auflösungen und Neugründungen ist Lake seit 2003 wieder zurück. Neben den Gründungsmitgliedern Alex Conti (Gitarre) und Ian Cussick (Gesang) gehören der aktuellen Formation auch Mickie Stickdorn (Schlagzeug), Holger Trull (Bass) und eben Jens Skwirblies (Keyboard) an.

 Die großen Hallen von einst gehören inzwischen der Vergangenheit an. Heute spielt Lake zumeist vor mehreren hundert Zuhörern in ausgewählten Clubs. Spaß macht es immer noch. „Die Fans sind mit uns älter geworden“, sagt Skwirblies, der in diesem Jahr 50 geworden ist. Die Besucher in den Konzerten sind zumeist einige Jahre älter und haben die verschiedenen Phasen der Band-Ära miterlebt. Nicht nur die Anfangsjahre mit den genannten Hits, sondern auch die folgenden Jahre. Die, in denen Dieter Ahrendt am Schlagzeug saß, „Joschi“ Kappl den Bass bearbeitete und James Hopkins-Harrison die Stimme von Lake war.

 In diese Band-Phase wollen Conti, Cussick und Co. nun wieder zurückkehren. Schließlich steht die aktuelle Tour unter dem Namen Reelin’ In The Years, was frei übersetzt so viel wie „Die Zeit noch einmal zurückdrehen“ heißt. „Wir spielen vorwiegend die Stücke aus den 80er Jahren“, verdeutlicht Skwirblies. Das ist für alle Band-Mitglieder eine echte Herausforderung. Denn: „Keiner von uns war damals mit dabei“, erinnert er. Sämtliche Stücke des Programms wurden für die Tour neu arrangiert.

 Und was soll das neue Jahr bringen? „Unsere Tour geht weiter“, erzählt der Eckernförder Musiker. Die Zeiten, in denen er Joe Cocker und Rod Stewart als Veranstalter an den Südstrand holte, gehören für ihn der Vergangenheit an. Das, was an Festivals danach kam, hat ihn nicht interessiert. Hätte er noch einmal die Chance, solch ein Mega-Event an selber Stelle auf die Beine zu stellen, weiß Skwirblies sofort, um wessen Verpflichtung er sich bemühen würden: „Adele“, sagt er ohne zu zögern.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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Lake in Bordesholm
Foto: Zwei der Gründungsmitglieder von Lake in Aktion: Sänger Ian Cussick (links) und Gitarrist Alex Conti.

„Mein Gott, ist mir warm!“, ruft Jens Skwirblies nach einem exzessiven Solo, das er zum Finale des dynamischen Rocksongs On The Run seiner Hammond-Orgel im Bordesholmer Savoy Kino geradezu entrungen hat. Schon seit Jahren spielt die Hamburger Rockband Lake hier am 29. Dezember.

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