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Sie bringt „Leben in die Bude“

Landjugend Lindau-Revensdorf Sie bringt „Leben in die Bude“

Ernte- und Sternschnuppenball, Scheunenfete, Dorfquiz, Ausflüge, Gruppenabende – „Ihr sorgt dafür, dass Leben in der Bude ist“, lobte Bürgermeister Jens Krabbenhöft (CDU) am Mittwochabend die Arbeit der Landjugend Lindau-Revensdorf.

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Das Führungsteam 2017 der Landjugend (v.li.): Ann-Kathrin Göpfert (23), Malte Dreeßen (21), Luisa Hamprecht (21), Brit Timmermann (21), Hanno Stuhr (22), Lara Keßler (15), Julian Keßler (23), Lars Sötje (25) und Steffen Stuhr (24).

Lindau. Krabbenhöft unterstrich in seinem Grußwort zur Jahresversammlung, wie wichtig engagierte Landjugendarbeit für die Dörfer sei. „Die Zahl der unter 20-Jährigen ist bei uns in der Gemeinde in den vergangenen 15 Jahren stark zurückgegangen. Gleichzeitig stieg die Zahl der über 65-Jährigen“, sagte der Bürgermeister. Deshalb müsse, wie jetzt auch aktuell bei der Erarbeitung eines gemeindeübergreifenden Zukunftsplans, alles dafür getan werden, den ländlichen Raum für junge Leute attraktiv zu erhalten. Dazu gehöre auch die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe, um Arbeitsplätze zu schaffen. „Wir wollen, dass Ihr hierbleibt“, sagte Krabbenhöft, der bis zu seinem Eintritt in die Gemeindevertretung viele Jahre selbst in der Landjugend war.

 Von Anfang an – gegründet wurde die Landjugend Lindau-Revensdorf im April 1953 – sind die Vorstandsposten paritätisch mit weiblichen und männlichen Mitgliedern besetzt. An der Spitze der jetzt neu gewählten Führungsriege stehen Ann-Kathrin Göpfert (23) und Malte Dreeßen (21). Stellvertretende Vorsitzende sind Luisa Hamprecht (21) und Hanno Stuhr (22). Für den Posten des 3. Vorsitzenden fand sich nur ein männlicher Kandidat: Julian Keßler (23). Die Kasse führt künftig Brit Timmermann (21), als Pressewartin fungiert Lara Keßler (15), Schriftwart ist Steffen Stuhr (24) und Internetwart Lars Sötje (25). Die Wahl leitete Christian Schneider von der Landjugend Schwansen in seiner Funktion als Vorstandsmitglied der Kreislandjugend. Die Jugendorganisation hat seinen Worten zufolge in Rendsburg-Eckernförde aktuell rund 1000 Mitglieder, 45 davon sind in der Landjugendgruppe Lindau-Revensdorf aktiv.

 Die auf eigenen Wunsch ausgeschiedene 1. Vorsitzende Nathalie Andresen aus Schinkel trat 2007 in die Landjugend ein, übernahm vor sieben Jahren erstmals ein Vorstandsamt und wurde vor drei Jahren an die Spitze gewählt. „Es gibt hier eine tolle Gruppendynamik, und wir haben ganz viel Spaß zusammen“, antwortete die 26-Jährige auf die Frage, was ihr an der Landjugend gefällt. Schön sei es auch, dass die Tradition der Erntebälle und des Sternschnuppenballs aufrechterhalten werde. „Es macht Spaß, sich für diese Bälle schick zu machen“, verriet die Stadtinspektorin bei der Landeshauptstadt Kiel.

 Auch in diesem Jahr, das lässt ein Blick in den gut gefüllten Terminkalender vermuten, dürfte es nicht langweilig werden. Der Veranstaltungsreigen beginnt am 23. Januar mit einem Kinoabend in Kiel. Am 18. Februar folgt der Sternschnuppenball im Hotel Stadt Hamburg in Gettorf, am 5. März steht im „Lindenkrug“ in Großkönigsförde wieder das beliebte Dorfquiz auf dem Programm. Am selben Ort wird dann am 10. März zu Musik aus den 70er-, 80er- und 90er-Jahren getanzt, der Ausflug (28. April bis 1. Mai) führt diesmal nicht nach Dänemark, sondern nach Uetze bei Hannover. Das größte Ereignis im Landjugendjahr ist die Scheunenfete (26. August) auf dem Hof Hinz in Lindau. Aus den Erlösen wird ein Großteil der Aktivitäten finanziert. Fest im Jahresprogramm verankert sind auch die Erntebälle. Diese finden am 14. Oktober in Revensdorf und am 28. Oktober in Großkönigsförde statt.

 „Auch im 64. Jahr ihres Bestehen ist die Landjugend attraktiv und keineswegs im Rentenalter“, fasste Jens Krabbenhöft zusammen.

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Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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