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Landjugend hat eine feste Bleibe

Osdorf Landjugend hat eine feste Bleibe

Zweieinhalb Jahre lang hat die Landjugend Osdorf nach einer neuen Bleibe gesucht. Jetzt ist der Vorstand endlich fündig geworden. Auf dem Resthof von Karsten Winder in Brandhorst, zwischen Noer und Osdorf gelegen, darf sich die Landjugend einen neuen Gruppenraum ausbauen. Bis zur Einweihung im nächsten Jahr muss jedoch noch kräftig in die Hände gespuckt werden.

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Bei Karsten Winder (links) bekommt die Landjugend eine neue Heimat. Sebastian Brien, Sophie Radmer, Lennard Mau und Marie Radmer (von links) sind froh.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Osdorf/Noer. Anfang 2013 musste die Jugendgruppe nach 18 Jahren die alte Schmiede des Gutes Borghorst verlassen. Der Vermieter hatte Eigenbedarf angemeldet. Als Treffpunkt dient seitdem das ehemalige Schützenheim in Jellenbek. „Das war und ist jedoch nur ein Provisorium“, unterstrich am Freitag der 3. Vorsitzende der Osdorfer Landjugend, Lennard Mau aus Noer. Nach Auskunft des 1. Vorsitzenden, Sebastian Brien (26) aus Aschau, wurde bereits frühzeitig aus vier Laju-Mitgliedern und vier Osdorfer Kommunalpolitikern eine Arbeitsgruppe gebildet, um nach einer neuen Bleibe Ausschau zu halten. So mancher hoffnungsvolle Ansatz scheiterte jedoch. Als Problem erwies sich vor allem, dass niemand bereit war, dem Wunsch der Landjugend entsprechend einen längerfristigen Mietvertrag abzuschließen.

Schließlich kam die Noerer Bürgermeisterin Sabine Mues (CDU) ins Spiel. Sie machte sich Gedanken darüber, ob es vielleicht auf ihrem Gemeindegebiet eine Möglichkeit gebe, die Landjugendgruppe unterzubringen. Mues ging auf Karsten Winder zu – und damit entwickelte sich die Geschichte zum Positiven. Der 43-Jährige feierte im Januar sein silbernes Laju-Jubiläum. Zwar ist er dem Jugendalter schon leicht entwachsen, aber, so versicherte er, „mein Herz schlägt immer noch für diese Gruppe“. Und so fand er sich bereit, der Landjugend den ehemaligen Jungviehstall auf seinem Resthof zu vermieten – langfristig und zu einem fairen Mietzins. Befürchtungen von Nachbarn, dass die jungen Leute Unruhe nach Brandhorst bringen könnten, konnten im Rahmen eines Infoabends ausgeräumt werden.

In diesen Wochen soll damit begonnen werden, den 85 Quadratmeter großen Gruppenraum und die Nebenräume wie Küche, Toiletten und Lager auszubauen. Um die Ausgabe stemmen zu können, hofft der Landjugend-Vorstand auf Geld- und Sachspenden sowie auf freiwillige Helfer. Angebote können ab sofort per Mail an k.winder@web gerichtet werden. Außerdem ist die Landjugend auf Facebook erreichbar. Spendenkonto: Förde-Sparkasse, IBAN: DE39210501701002448577.

Die Landjugend Osdorf wurde 1957 gegründet und hat nach Angaben von Schriftführerin Sophie Radmer (17) 45 aktive Mitglieder.

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Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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