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Laufend zu mehr Leistung

Osdorf Laufend zu mehr Leistung

Kopfrechnen und Rechtschreibung traten in der Grundschule Osdorf am Freitagvormittag in den Hintergrund: Beim Lauftag sollten die 111 Erst- bis Viertklässler zeigen, wie es um ihre Ausdauer bestellt ist.

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Gold, Silber oder Bronze? Nach dem Lauf auf dem Osdorfer Sportplatz bekommen die Grundschüler je nach Ausdauer zur Belohnung ein Abzeichen.

Quelle: Jan Torben Budde

Osdorf. Es ging weniger um den Wettkampfgedanken: „Die Schüler nehmen teil, um ihre Laufleistung zu stärken“, erklärte Schulleiterin Ute Koschinski. Zu ihrem Bedauern seien gerade einmal zwei Stunden Sportunterricht pro Woche vorgesehen. Umso motivierter stürmten die Kinder auf den Sportplatz, wo sie sich unter der Anleitung von Anita Quade aufwärmten. „Den Lauftag gibt es etliche Jahren an dieser Schule“, berichtete die Sportlehrerin. Hinter der Aktion stecken die Krankenkasse AOK, der Schleswig-Holsteinische Leichtathletik-Verband und das Schulministerium. Die Schüler erhielten je nach Laufleistung eine Urkunde in Gold (eine Stunde), Silber (halbe Stunde) oder Bronze (15 Minuten).

Mit den Worten „Auf die Plätze, fertig, los!“ gab Anita Quade das Startsignal. Während einige Kinder nach den ersten 400 Metern leicht aus der Puste wirkten, drehten ihre Mitschüler leichtfüßig die zweite Runde. „Wir achten darauf, dass sich kein Kind überschätzt“, betonte Ute Koschinski. Um die Versorgung mit Getränken, Obst und heißen Würstchen kümmerten sich Heike Grube und Gunnar Röbsch vom Förderverein der Grundschule in Osdorf. Am Sportplatz standen sogar Eltern, die ihre Kinder anfeuerten. Einen Vorgeschmack auf den Lauftag hatten die Grundschüler am Vortag erhalten. Laut Ute Koschinski wanderten die Lütten klassenweise zur Außenstelle im etwa fünf Kilometer entfernten Nachbarort Felm. „Sie haben das hervorragend gemeistert“, lobte die Schulleiterin. Als Belohnung erlebten die Kinder dort das Konzert Berti, der Detektiv von Helmut Meier. Während die Erst- und Zweitklässler anschließend im Bus zurückfuhren, legten die Dritt- und Viertklässler auch den Rückweg zu Fuß zurück.

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