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Gesungene Liebeserklärungen

Liedertafel Bordesholm Gesungene Liebeserklärungen

Wenn 26 Männer gleichzeitig die Liebe erklären, dann wird dem Publikum warm ums Herz. Die Liedertafel Bordesholm beschloss mit einem Strauß von gesungenen Liebeserklärungen beim Kultursommer das begeistert beklatscht und bejubelte Konzert, bei dem sich erstmals sechs Chöre aus der Region mehr als 200 Zuhörern in der Christkirche präsentierten.

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Peppige Outfits, poppige Songs, keine Notenmappen: Der Chor chorioso überzeugte mit Präzision und Präsenz.

Quelle: Beate König

Bordesholm. Die Kirchen- und Chorbänke reichten nicht aus, um die 150 Sänger und über 200 Gäste beim Abend „Singing Bordesholm“ in der Christuskirche unterzubringen. „Wir mussten noch Stühle dazu stellen“, sagte Moderator und stellvertretender Krichenvosteher Hans-Karl Fiek, dem Ideengeber Nils Claussen den Dirigentenstab bei der Umsetzung des Konzepts überlassen hatte. „Was für ein Spektrum!“  freute sich Fiek nach dem letzten Ton des norddetuschen Klassikers von Matthias Claudius, „Der Mond ist aufgegangen“, den Chöre und Publikum in größtmöglicher Harmonie zum Schluss gemeinsam sangen.

Beim "Der Mond ist aufgegangen" sang sogar das Publikum beim Chorfestival im Kultursommer mit.

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Homogenität verströmten die zu einem Klangkörper zusammengefassten Kantoreien aus der Christ- und aus der Klosterkirche. Schwungvolle Gospel zum Mitklatschen hatte der Frauenchor mitgebracht, der Reger-Chor tänzerische A-cappella-Raritäten. Klangstark, sicher und komplett ohne Notenhefte singend zeichnete sich der Popchor chorioso  durch Power und hohe Präsenz aus.

„Warum ist da eigentlich keiner früher drauf gekommen?“ fragte sich eine Chorsängerin laut.

Ideengeber Claussen hielt sich mit der Zusage für ein zweites Chorfest im nächsten Kultursommer zurück. „In drei Jahren wieder,“ konnte sich sich der Organisator vorstellen. Claussens selbstgestecktes Ziel: Den Kultursommer abwechslungsreich halten. „Beim zweiten Mal flaut die Spannung meistens ab,“ weiß der Veranstaltungsprofi.

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