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Rettungssportler im Leistungstest

Life-Saving-Cup der DLRG Rettungssportler im Leistungstest

Ran ans Rettungsbrett und los. Beim Life-Saving-Cup der DLRG in Eckernförde gab es für Charlotte Dammasch am Sonnabend kein Halten mehr. Beim Board-Rescue-Race stürzte sie mit dem Rettungsbrett ins Wasser. Insgesamt 309 DLRG-Schwimmer traten bei Rettungssportwettbewerben an.

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 309 Jugendliche der DLRG zeigten bei den Rettungssportwettkämpfen in Eckernförde, was sie drauf haben.

Quelle: Rainer I. Krüger

Eckernförde. Für die 16-jährige Berlinerin kam es darauf an, möglichst schnell Nina Grimmer zu erreichen. Die Partnerin wartete an der Boje gut 200 Meter vor dem Hauptstrand. „Nina soll eine Schwimmerin in Not darstellen“, erklärte Dammasch den ersten Hintergrund für die Disziplin. Weil beim Rückweg zum Strand beide Sportlerinnen gemeinsam auf dem Brett liegen, wird der Wettbewerb unter Insidern auch Doppelwhopper genannt. Allerdings wurden die Aktiven nicht nur am Board gefordert. Auch im Kajak waren sie unterwegs.

Aktive aus 26 Gliederungen der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) starteten. 168 traten beim inzwischen 19. Life-Saving-Cup der DLRG-Jugend Schleswig-Holstein an. 141 Sportler unter 16 Jahren kämpften um den 14. Young-Star-Cup.

Das sind die Bilder vom Life-Saving-Cup in Eckernförde.

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Für Hauptorganisatorin Birgit von Essen lag die Zielsetzung auf der Hand: „Für die Rettungssportler ist es ein Leistungstest, der Spaß machen soll. Zugleich geht es darum, auf die DLRG aufmerksam zu machen und zu werben. Denn Mitglieder können wir nicht genug bekommen.“ 

Obwohl Konkurrenz nicht nur aus Berlin, sondern auch aus Hamburg, Duisburg und Celle kam, sprang für die Eckernförder Edelmetall heraus. Il Nann Hinz (15) gewann die Bronzemedaille in Beach-Flags-Wettbewerb. „Alles läuft am Strand. Im Sand sind Stäbe aufgestellt. Die Teilnehmer laufen hin und holen sich einen. Allerdings wird pro Runde immer ein Stab weggenommen“, beschrieb der erfolgreiche Teenager diese Disziplin.

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