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Neuer Radweg wird gut genutzt

Lindau Neuer Radweg wird gut genutzt

Auch wenn er noch nicht komplett fertig ist: Der neue Radweg entlang der Kreisstraße zwischen Großkönigsförde und Revensdorf wird bereits fleißig genutzt. Im Frühjahr soll es eine offizielle Einweihung geben. Dies teilte Bürgermeister Jens Krabbenhöft (CDU) am Donnerstagabend mit.

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Achterwisch nicht mehr lange mit Schlaglöchern: Im kommenden Jahr soll die Erschließungsstraße im Revensdorfer Neubaugebiet ausgebaut werden.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Lindau.  Im längst ausverkauften Neubaugebiet wird sehnsüchtig auf die Pflasterung der Erschließungsstraße gewartet. Auf einen entsprechenden Hinweis in der Einwohnerfragestunde entgegnete der Bürgermeister, dass er noch keinen genauen Termin nennen könne. „Ob es schon im April losgeht oder erst im Juni, steh noch nicht fest.“

 Fest steht, dass die Gemeinde 20000 Euro in die Hand nehmen will, um den Bewohnern des Neubaugebietes in Großkönigsförde schnelles Internet zu ermöglichen. Mit diesem Geld soll eine Lücke geschlossen werden, die es zwischen dem Kabelverzweiger am Feuerwehrhaus und dem Neubaugebiet gibt. Nach Auskunft von Jens Krabbenhöft sind mittlerweile drei Grundstücke verkauft, für drei weitere liegen Interessenbekundungen vor.

 Bleiben wir in Großkönigsförde. Von Seiten der Gemeinde gibt es Überlegungen für einen Anbau an das Feuerwehrhaus (in welches übrigens kürzlich erneut eingebrochen wurde). Auch die Feuerwehr Revensdorf hat Investitionsbedarf. Für die Pumpe wird eine Ersatzbeschaffung fällig, und auch der Unimog hat seine besten Tage längst hinter sich. Als Bereicherung für die Gemeinde bezeichnete der Bürgermeister die Neugründung der Jugendfeuerwehr in Revensdorf. Einstimmig beschloss die Gemeindevertretung, dem Jugendwart eine Aufwandsentschädigung von 40 Euro im Monat zuzuerkennen. „Aber nicht alles auf einmal ausgeben“, mahnte Jens Krabbenhöft augenzwinkernd in Richtung von Markus Gertz.

 Fast zeitgleich mit der Sitzung der Gemeindevertretung im „Santorini“ wurde wenige Kilometer entfernt in Gettorf der Amtshaushalt verabschiedet. Für die Gemeinde liege die Amtsumlage im neuen Jahr bei knapp 213000 Euro, erläuterte der Bürgermeister. Dies seien knapp 22000 Euro mehr als im laufenden Haushaltsjahr. Um keine Einbußen bei den Schlüsselzuweisungen hinnehmen zu müssen, hatten die Gemeindevertreter keine andere Wahl und mussten die Hebesätze den aktuellen Nivellierungssätzen auf Landesebene zustimmen. Trotzdem behält die Gemeinde noch relativ moderate Hebesätze: 330 von 100 für die Grundsteuern A und B sowie 310 von 100 für die Gewerbesteuer. Wie zuvor schon in anderen Gemeinden, wurde auch in Lindau Kritik am System, das einer Aufwärtsspirale gleiche, geübt. Peter Uppendahl (FWGL) regte an, dass sich Amt und Gemeindetag für eine Reform des Systems einsetzen.

 Der Haushalt ist zwar noch nicht verabschiedet. Fest steht jedoch bereits, dass sich die Gemeinde auch im neuen Jahr an den Kosten für den Ferienbegleiter der Awo beteiligen wird.

 In die neue Ayslbewerber-Sammelunterkunft in Ruckforde sind nach Angaben des Bürgermeisters mittlerweile neun Syrer im Alter von 18 bis 37 Jahren eingezogen. Weitere sollen in den nächsten Wochen folgen. Der Flüchtlingsbeirat sucht für die neun Männer dringend noch Paten. Nähere Informationen auf der Website www.fb-dw.de.Wer hat Lust und Zeit, an einer Fortschreibung der Lindauer Dorfchronik mitzuarbeiten? Der kann sich beim Bürgermeister oder bei den Gemeindevertretern melden.

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Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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