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Zum Start gleich eine Bestzeit

Maritimer Fünfkampf in Eckernförde Zum Start gleich eine Bestzeit

Einen Auftakt nach Maß bescherte der Maritime Fünfkämpfer Matthias Wesemann gestern seinem Team zum Start des Sechs-Nationen-Turniers im heimischen Stützpunkt. Der vierfache Einzelweltmeister gewann den Auftaktwettbewerb.

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Starker Auftakt: Der Maritime Fünfkämpfer Matthias Wesemann gewann mit dem Lauf über die Hindernisbahn die erste Disziplin des internationalen Vergleichs im heimischen Eckernförde.

Quelle: Rainer Krüger

Eckernförde. Eckernförde. Einen Auftakt nach Maß bescherte der Maritime Fünfkämpfer Matthias Wesemann am Dienstag seinem Team zum Start des Sechs-Nationen-Turniers im heimischen Stützpunkt. Der vierfache Einzelweltmeister gewann den Auftaktwettbewerb. In 1:41,8 Minuten siegte er auf der Hindernisbahn. „Das war eine Spitzenleistung: Es ist die Weltbestzeit in diesem Jahr“, sagte ein begeisterter Lars Apitz, Leiter der Sportfördergruppe der Bundeswehr in Eckernförde. Auch Wesemanns Gegner auf der mit zehn Spezialhindernissen bestückten Bahn, Karol Morek, lief mit 1:44,6 Minuten eine Topzeit. Der Athlet landete damit auf Platz zwei von 26 Startern.

 Neben den Polen und den Deutschen kämpfen auch die Teams von Dänemark, Finnland, Südkorea und Schweden um den offenen Europa-Cup. Im Vorfeld hatten Apitz und Wesemann, der auch Trainer ist, um den Start von Giacomo Gellert gebangt. Der WM-Dritte von 2013 hat in den vergangenen drei Wochen mit einer Grippe laboriert und musste deshalb auch die Nordischen Meisterschaften in Finnland Ende Juni ausfallen lassen. „Giacomo Gellert ist ohne Training direkt in den Wettkampf gestartet“, so Apitz. Vor diesem Hintergrund war er mit dem 14. Platz von Gellert (2:02,6) absolut zufrieden. „Wir werden jetzt seine Werte überprüfen und sehen, ob er bei den weiteren Wettbewerben starten kann.“

 Nach der Topleistung von Wesemann wollen die Deutschen auch um den Mannschaftstitel mitkämpfen. Dafür zählen jeweils die besten drei Platzierungen eines Teams. Neben Wesemann und Gellert kann auch Dirk Schulke auf Rang neun seine Leistung einbringen. Allerdings lag nach dem Hindernislauf das polnische Trio aus Morek sowie Jacek Sliwinski und Maciej Janiszewski auf dem fünften und sechsten Rang. Besucher können sich am Mittwoch und Donnerstag von 8.30 bis 12 Uhr weitere Wettbewerbe in Eckernförde ansehen.

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