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Mehr Schlagkraft für die Waabser Wehr

Neues Löschfahrzeug Mehr Schlagkraft für die Waabser Wehr

Der Lichtmast lässt sich automatisch ausfahren. Mit 2000 Litern fasst der Wassertank mehr als das Zweifache des Vorgängermodells mit 800 Litern. Bei einem Fest nahm die Waabser Feuerwehr ihr neues Löschfahrzeug am Sonnabend in Empfang.

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 Der Waabser Wehrführer Nis Juhl (rechts) und Bürgermeister Udo Steinacker (links) übergeben den symbolische Schlüssel fürs neue Löschfahrzeug an Gerätewart Kai Gollan.

Quelle: Rainer I. Krüger

Waabs. „Mit 290 PS hat es eine gewaltige Motorleistung.“ Wenn der Waabser Wehrführer Nis Juhl über das neue Löschfahrzeug 10 (LF 10) spricht, gerät er ins Schwärmen.

Bürgermeister Udo Steinacker (CDU), selbst aktiver Feuerwehrman, erläuterte, warum das 16 Jahre alte Tragkraftspritzenfahrzeug mit Wassertank (TSF-W) durchs LF 10 ersetzt wurde: „Der Feuerwehrbedarfsplan macht es möglich. Weil Waabs im Sommer durch die acht Campingplätze und gut 800 Ferienwohnungen die gut 1430 Waabser eingerechnet 15000 Einwohnern hat, gibt es besondere Anforderungen an die Sicherheit. Jetzt ist die Feuerwehr mit entsprechend hoher Schlagkraft ausgestattet.“ Ein Vorteil am neuen Löschfahrzeug war für Steinacker klar. „Es ist technisch so ausgestattet, dass einfacher und effektiver gearbeitet werden kann“, sagte er. Die Verantwortung fürs Löschfahrzeug übernahm Gerätewart Kai Gollan.

270000 Euro kostet das LF mit MAN-Fahrgestell und Technik der Firma Rosenbauer. „Das ist etwas mehr als ursprünglich angesetzt“, erklärte der Bürgermeister. Allerdings soll das alte TSF-W an die Feuerwehr Hummelfeld verkauft werden. Das würde 30000 Euro Einnahmen bringen. Schon im Vorfeld der Feier hatte die Gemeinde Geld in die Ausstattung der Nothelfer gesteckt. Der Boden und die Tore im Feuerwehrhaus waren erneuert worden.

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