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Zwischen Förde und Fjord

Ausstellung auf dem Aschberg Zwischen Förde und Fjord

Förde und Fjord, das sind Eckernförder Bucht und Schlei. Und die haben Handwerkliches, Künstlerisches sowie Ursprüngliches zu bieten, das selbst Einheimische erstaunt. Die zweite Messe „Förde und Fjord“ auf dem Aschberg schärfte rund 3500 Gästen den Weitblick – nicht nur wegen der fantastischen Aussicht.

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Zweite Messe Förde und Fjord auf dem Aschberg: Für die 30 Aussteller ist die Schau die Chance, sich einem breiteren Publikum vorzustellen und Kontakte zu knüpfen. Klettern und Riesenseifenblasen sind Aktionen, die Jung und Alt mitziehen.

Quelle: Cornelia D. Müller

Ascheffel.  Hoch hinaus in die Luft geht es erst einmal für Kids und Erwachsene. Nicht nur, weil der Aschberg-Gipfel, auf dem der Messeplatz Globetrotter-Lodge liegt, knapp 100 Meter über dem Meeresspiegel hoch ist. Riesenseifenblasen ziehen schillernde Schlieren ins Himmelsblau, die märchenhafte Träume vom Schweben und Fliegen wecken. An der transparenten Kletterwand wird man sicher angeseilt zum Himmelsstürmer. Da macht mancher Vater dem Nachwuchs zuerst vor, dass die bunten Trittsteine an der senkrechten Wand wirklich halten. Da bekommt Karsten Jöster aus Eckernförde nicht nur von Ehefrau und Kindern stürmischen Applaus, als er es fast bis zur Spitze der schillernden Kletterstrecke schafft. Und Sohn Joschka (8) tritt danach mutig in Vaters Fußstapfen.

 Neben aller Unterhaltung, die sportliche und musikalische Einlagen einschließt, geht’s in der Hauptsache jedoch darum, dass die Gäste sich über regionale Produkte informieren und die 30 Aussteller neue Kunden gewinnen. Hier gibt es „Flügelchen-Honig“ von Imkerin Agnes Flügel aus Waabs und kreative Marmeladenideen und Dipps mit Zutaten aus dem Garten der „Kräuterhexe“ Annette Hiby aus Schuby zum Testen. Dort erfährt man Neues über Landfrauenaktivtäten. Web-, Glas-, Keramik- oder Schmiedekunst wecken Bewunderung und Wünsche, das Handwerk hat Überraschungen parat.

 Wer hätte gewusst, was ein Grundofen ist? Monika Wildemann von der Firma Ofenkundig in Fleckeby erklärt die effektivste Form des Heizens mit Holz, die im ästhetischen Ofen für Ungeübte leichtes Spiel sein soll. „Ein Grundofen gibt zwölf Stunden Wärme ab?“, staunt eine Dame und fragt lieber noch einmal nach. Nein, sie hat sich nicht verhört. In der wärmenden Sonne schauen Heinke Groß mit Tochter Mira und deren Freundin Mette Webermeisterin Kathrin Schoppmeier aus Goltoft zu, wie aus Chenille-Garn ein weicher Schal wird. „Wir haben einen Schulwebrahmen“, erzählt die Mutter. „Hier erkundigen wir uns, wie man ihn am besten und frustfrei aktiviert.“ Gegenüber, am Stand des Fahrrad-Zentrums Eckernförde, nutzen künftige E-Radler jetzt reichlich die Chance zur Probefahrt auf hügeliger Strecke. Beraterin Sandra Bader kann Gutes berichten, fährt sie auf dem Hightech-Drahtesel doch zur Arbeit.

 Wie wie fällt die Bilanz nach zwei Messetagen aus? „Wir sind zwar zufrieden, denn den Gästen hat es Spaß gemacht. Doch hätten es mehr Besucher sein dürfen“, räumt Sabrina Bock von der Eckernförder Touristik stellvertretend für beide Regionen ein. 2014 seien 5000 Besucher gekommen. Mit den Ausstellern wollen die Veranstalter beraten, wie sich „Förde und Fjord“ 2016 aufstellt.

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