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In Eckernförde blüht es auch im Sand

Mini-Dünen an der B 76 In Eckernförde blüht es auch im Sand

Sylvia Bent nennt es „Wow-Effekt“. Bevor Autofahrer aus Richtung Kiel Eckernförde erreichen, ist plötzlich urige Küstenvegetation zum Greifen nah. Statt Grünstreifen gedeiht an der Straße eine Dünenlandschaft im Kleinformat. Das 2015 gestartete Projekt hat sich bewährt. Jetzt wird es ausgeweitet.

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Die Stadtgärtnerei Eckernförde legt einen neuen Abschnitt der kleinen bunten Dünenlandschaft an der B 76 an. Die Pflege ist wesentlich leichter als vorher. Und die Vegetation ist küstentypisch "mit Wow-Effekt", sagt Leiterin Sylvia Bent.

Quelle: Cornelia Müller

Eclernförde.  Die trockenen Dünengräser vom Vorjahr wiegen sich im Wind. Feste grüne Kissen, aus denen bald rosa Grasnelken sprießen, trotzen schon im zweiten Jahr allen Herausforderungen. „Wir pflanzen jetzt neben im Anschluss an die 2015 angelegten kleinen Dünen auf dem Randstreifen ein neues Teilstück unserer Küstenlandschaft in klein an", erläutert Sylvia Bent. Sie ist Chefin der Stadtgärtnerei Eckernförde. "Es ist der vorletzte Abschnitt des Projekts, bevor wir 2018 damit weitermachen. Ende der Woche sind wir fertig. Dann haben wir sogar auch die gesamte Pflege auf dem 2,5 Kilometer langen Straßenabschnitt erledigt.“ Fünf Arbeitstage für die Strecke zwischen Kiekut und Bahnübergang Preußerstraße  – das ist Rekordtempo.

Dünengräser und junge Pflänzchen von Wegwarte, Natternkopf, Hauhechel, Statize, Junkerlilie, Strandflieder und Kugeldistel setzt sie heute selbst in den vorbereiteten neuen Dünenabschnitt ein. Das Gute: Hat sich diese Vegetationetabliert, will kaum ein „Fremdling“ mehr daneben siedeln. Löwenzahn, Ackerwinde und Co. mögen den Sand nicht. Und all das, was ihn liebt, sät sich munter aus. Es pflanzt sich sogar über den Radweg hinweg am Strand fort. Hier sind diese Arten ursprünglich zu Hause, sind aber selten geworden an Eckernfördes Badeküste.

Mehr über das Konzept Düne statt Grünstreifen, das andere jetzt nachahmen, lesen Sie in Ihren Kieler Nachrichten.

Hier sehen Sie mehr Bilder der kleinen Küstendünen an der B 76.

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Ein Artikel von
Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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