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Mit Taschenlampen durchs Museum

Ferienspaß in Eckernförde Mit Taschenlampen durchs Museum

Nachts im Museum – das kann nicht nur im gleichnamigen Film, sondern auch im richtigen Leben in Eckernförde spannend sein. Im Rahmen der Aktion Ferienspaß hatten 22 Jungen und Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren Gelegenheit, die Räume abends mit der Taschenlampe zu erkunden.

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Angeführt von Christel Fries (Bildmitte hinten) erforschen 22 mit Taschenlampen ausgerüstete Jugendliche am Abend das Eckernförder Museum.

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Pünktlich um sechs Uhr haben sich alle Teilnehmer im Foyer eingefunden. Noch scheint ein wenig Licht von draußen in die Räume, doch das wird sich bald ändern. Alle haben eine Taschenlampe mitgebracht. Die werden sie auch gleich brauchen.

 Christel Fries, die die Idee für die Rallye durchs Museum hatte und hierfür auch die Führung übernimmt, geht voran. „Was stellt ihr euch denn unter einem Museum vor?“, möchte sie wissen. Lenis Arm schnellt als erster nach oben. Die Neunjährige, das wird sich in den nächsten knapp eineinhalb Stunden zeigen, hat sich besonders gut vorbereitet und weiß, dass hier Geschichtliches aufbewahrt wird. Besonders gut kennt sich Leni mit der Geschichte der Eckernförder Bürgerschützengilde aus, was nicht von ungefähr kommt, denn bei der ist sie schließlich amtierende Jungkönigin.

 Christel Fries weiß: Wenn man schon in der Dunkelheit durchs Museum streift, dann muss auch ein Anreiz dabei sein. Den hat sie in Form einer kleinen Truhe mitgebracht. Darin, so verrät sie, befinde sich ein Schatz. Sollten während der Rallye alle elf Buchstaben eines Lösungswortes gefunden und richtig zusammengesetzt werden, kann die Truhe geöffnet werden. Das gibt der quirligen Truppe zusätzlichen Anreiz. Sofort streifen die hellen Lichter der Taschenlampen durch die Gegend. Schnell ist ein Zettel mit einem „U“ gefunden. „Passt weiter gut drauf auf“, sagt die Frau an der Spitze. Zunächst geht es nach oben unters Dach. Dort wird die Situation der Flüchtlinge dokumentiert, die nach dem Zweiten Weltkrieg nach Eckernförde gekommen sind.

 Die Taschenlampen-Karawane zieht anschließend weiter durch sämtliche Abteilungen des Hauses. Überall weiß Christel Fries Wissenswertes zu erzählen – zum Beispiel über die Fischerei, die Schlacht von Eckernförde, die Entstehung der Stadt oder den alten Kaufmannsladen.

 Unterwegs werden die versteckten Zettel mit den Buchstaben entdeckt und eingesammelt. Als daraus am Ende das Wort „Museumstern“ wird, öffnet sich die kleine Schatztruhe. Jeder erhält einen kleinen Stern und eine süße Überraschung.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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