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Vermisster Eckernförder tot aufgefunden

Nach Angel-Unglück Vermisster Eckernförder tot aufgefunden

Der 66-jährige Eckernförder, der seit dem 16. Februar nach einem Angelausflug vermisst wurde, ist am Mittwoch am Strand von Dazendorf bei Heiligenhafen tot aufgefunden worden. Nach Angaben der Polizeidirektion Lübeck hatten Spaziergänger die Leiche entdeckt.

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Die Polizei geht von einem Unglück aus.

Quelle: Imke Schröder/Archiv

Eckernförde/Dazendorf. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen nicht vor. Die Polizei geht von einem Unglück aus. Der Angler war noch mit seiner Wathose bekleidet. „Wathosen-Unfälle haben wir alle Jahre wieder“, sagt Polizeisprecher Dierk Dürbrook. Der 66-jährige Eckernförder war zu einem Angelausflug nach Fischleger bei Damp aufgebrochen, um Meerforellen zu fangen. Von dort war er nicht mehr nach Hause zurückkehrt. Wie es zu dem Unglück kam, ist noch offen. Die Staatsanwaltschaft Lübeck hat zur Klärung eine Obduktion des Leichnams angeordnet. „In solchen Fällen ein normaler Vorgang“, sagt Dürbrook.

 Noch am 17. Februar hatte es an und auf der Eckernförder Bucht eine groß angelegte Suchaktion gegeben, an der zwei Seenotrettungskreuzer und Rettungsboote der DGzRS beteiligt waren sowie eine Fregatte der Marine, ein Zollboot und Mitglieder mehrere Feuerwehren. Die Suche verlief ergebnislos. Lediglich das Auto des Vermissten wurde im Bereich Fischlegerstrand gefunden. Dass sein Leichnam so weit über die Ostsee bis nach Heiligenhafen getrieben war, erklärt der Polizeisprecher mit den zu dieser Zeit herrschenden, starken Winden.

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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