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Überholen auf der B76 verboten

Nach den Todesfällen Überholen auf der B76 verboten

Immer wieder ist es auf der Bundesstraße 76 zwischen Gettorf und Neudorf-Bornstein zu schweren Unfällen gekommen. Der jüngste Unfall, bei dem ein Motorradfahrer (29) und seine Begleiterin (20) ums Leben kamen, liegt erst rund drei Wochen zurück. Jetzt hat die Verkehrsaufsicht des Kreises Rendsburg-Eckernförde reagiert.

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An der Bundesstraße 76 zwischen Gettorf und Neudorf-Bornstein: Reinhard Basukaitis von der Straßenmeisterei Eckernförde montiert ein Überholverbotszeichen.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Seit Montag gilt zwischen der Anschlussstelle Gettorf-Nord und der Ortslage Neudorf in beiden Fahrtrichtungen ein Überholverbot.

 Dies bestätigte auf unsere Nachfrage der Leiter des Fachbereichs allgemeine Ordnungsverwaltung und Verkehr, Andreas Brück. „Aufgrund der schweren Verkehrsunfälle auf diesem Streckenabschnitt haben wir das jetzt angeordnet“, sagte er. Ergänzend dazu solle auf der Fahrbahn eine durchgezogene weiße Linie markiert werden, „sobald die Witterung es zulässt“. Mit welcher Strafe müssen Autofahrer rechnen, die die gestern von der Straßenmeisterei Eckernförde aufgestellten Überholverbotsschilder (Verkehrszeichen 276) missachten? Bei unklarer Verkehrslage werden laut Andreas Brück 150 Euro fällig. Außerdem gibt es in Flensburg einen Punkt.

Anwohner Hans-Joachim Dibbern, der sich immer wieder über die vielen schweren Unfälle auf der B76 beklagt hatte, kommentierte die Anordnung des Überholverbots mit Genugtuung: „Wenn genügend öffentlicher Druck aufgebaut wird, scheint das ja etwas zu bewirken.“

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Burkhard Kitzelmann
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Foto: Unfallschwerpunkt B76 bei Gettorf in Höhe des Achskamp 2.

Der Artikel zu den tragischen Unfällen auf einem Teilstück der B 76 zwischen Gettorf und Eckernförde hat eine breite Debatte zum Thema Sicherheit auf dieser Strecke ausgelöst. Tenor der Zuschriften: An der Verkehrsführung muss sich dringend etwas ändern, um nicht weiter Menschenleben aufs Spiel zu setzen.

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