23 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Einbrüche in Serie

Gettorf/Strande Einbrüche in Serie

Nach der Einbruchsserie in Gettorf und Umgebung gibt es erste Spuren. „Unsere Bitte, dass sich Zeugen melden mögen, stieß auf eine erfreulich große Resonanz“, teilte der Chef der Eckernförder Kripo, Rolf Petersen, mit. Seinen Worten zufolge gibt es bereits „vielversprechende Hinweise“.

Voriger Artikel
Von Eight Voices bis German Tenors
Nächster Artikel
TV-Traumschiff läuft Eckernförde an

Gut gesicherte Türen und Fenster bringen Einbrecher zur Verzweiflung. Denn je länger sie brauchen, in ein Haus oder in eine Wohnung einzudringen, um so größer ist die Chance, dass sie beobachtet werden. „Erkundigen Sie sich beim Tischler oder im Fachhandel, welche baulichen Möglichkeiten es heute gibt, ein Haus gegen Einbrecher zu schützen“, rät Rolf Petersen, Chef der Eckernförder Kripo.

Quelle: Hörmann

Die Einbrüche ereigneten sich am Montag und Dienstag jeweils tagsüber im Zeitraum von 11 bis 20 Uhr in Osdorf (Fasanenweg und Ringweg), Neudorf-Bornstein (Krummbogen), Neuwittenbek (Fahrenhorster Weg) und Noer (Zum Hegenwohld). In Gettorf (Hasselrott) blieb es am Montag bei einem Einbruchsversuch. Die Täter hatten es vornehmlich auf Schmuck und Bargeld abgesehen.

 Dass im Raum Gettorf an einem Tag gleich mehrfach Einbrüche verübt wurden, ist nach Aussage von Rolf Petersen „eher die Ausnahme“.

 Betroffen ist auch Strande. Dies teilte Bürgermeister Holger Klink (CDU) am Donnerstag in einer E-Mail an die Redaktion mit. Nach Rücksprache mit der Polizei werde dort nun vermehrt Streife gefahren. Jörg Schmidt, Leiter der Polizeistation Altenholz, erklärte auf Nachfrage, dass in Strande am späten Mittwochnachmittag beziehungsweise am frühen Abend insgesamt fünf Einbrüche beziehungsweise Einbruchsversuche verübt wurden.

 Neben dem materiellen Schaden bringt ein Einbruch für die Betroffenen oftmals auch eine psychische Belastung mit sich. Hinzu komme – vor allem bei Senioren – die Angst, selbst Opfer eines Einbruchs zu werden, sagte Rolf Petersen aus Eckernförde.

 Um es potenziellen Einbrechern so schwer wie möglich zu machen, ist die Polizei auf die Bevölkerung angewiesen. Wer auffällige Beobachtungen in seiner Nachbarschaft macht und zum Beispiel bemerkt, dass ein Auto scheinbar ziellos durch die Wohnstraßen fährt, sollte sich das Kennzeichen notieren und sich nicht scheuen, die 110 zu wählen. „Über die Einsatzleitstelle können wir dann herausfinden, welche Streife sich gerade in der Nähe befindet“, so Kripo-Chef Petersen. Jörg Schmidt aus Altenholz bedauert, dass oftmals zu spät angerufen wird. „Warten Sie nicht erst zwei, drei Stunden, bevor Sie sich bei der Polizei melden, rufen Sie möglichst sofort an“, lautet seine Bitte.

 Nachfolgend ein paar Tipps, wie man sich vor Einbrechern schützen kann:

 Wenn Sie Ihr Haus verlassen – auch nur für kurze Zeit –, schließen Sie unbedingt Ihre Haustür ab. Verschließen Sie immer Fenster, Balkon- und Terrassentüren. Denken Sie daran: Gekippte Fenster sind offene Fenster.

 Verstecken Sie Ihren Schlüssel niemals draußen. Einbrecher finden jedes Versteck. Wenn Sie Ihren Schlüssel verlieren, wechseln Sie den Schließzylinder aus. Achten Sie auf Fremde in Ihrer Wohnanlage oder auf dem Nachbargrundstück.

 Informieren Sie bei verdächtigen Beobachtungen sofort die Polizei. Geben Sie keine Hinweise auf Ihre Abwesenheit, zum Beispiel in sozialen Netzwerken oder auf Ihrem Anrufbeantworter.

 Auch Nachbarschaftshilfe kann dazu beitragen, Einbrüche zu verhindern. Die Polizei rät: „Sind Sie oder Ihre Nachbarn im Urlaub, helfen Sie sich gegenseitig, so dass Wohnung oder Haus bewohnt erscheinen. Leeren Sie den Briefkasten, betätigen Sie die Rollläden und ziehen Sie die Vorhänge auf und zu. Auch das unregelmäßige Einschalten von Lichtern oder des Fernsehers kann mögliche Täter abschrecken.“

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

Anzeige
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3