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Die Preisträger stehen fest

Green Screen Die Preisträger stehen fest

Sie sind Wiederholungstäter – ausnahmslos. Für die sechs Mitglieder der Preisjury ist das Internationale Naturfilm-Festival Green Screen in Eckernförde schon seit langem ein absolutes Muss.

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Sie entscheiden über die Preise, die am Sonnabend feierlich übergeben werden: die Jurymitglieder Oliver Goetzl, Roland Gockel, Heinz von Matthey, Christian Herrmann, Anne Olzmann und Claudia Schwab (von links).

Quelle: Uwe Rutzen

Eckernförde. Am Dienstag haben sie sich in einen kühlen Seminarraum des Stadthotels zurückgezogen, um erst dann wieder ins Sonnenlicht zurückzukehren, als alle Preisträger für die 13 ausgeschriebenen Kategorien ermittelt sind.

„Es ist mein zehntes Festival“, sagt Christian Herrmann während einer kurzen Mittagspause mit erkennbarem Stolz in der Stimme. Der Autor, Regisseur und Produzent kennt Green Screen von Beginn an. Für die beiden Filmemacher Oliver Goetzl und Roland Gockel gilt das ebenso. Auch sie haben Green Screen aus kleinen Anfängen stetig wachsen und gedeihen sehen. Zusammen mit Anne Olzmann, Geschäftsführerin der Albatross World Sales GmbH, der SWR-Redakteurin Claudia Schwab und dem Producer Heinz von Matthey bilden sie die sechsköpfige Jury. In den zurückliegenden Wochen haben sie sich alle 39 Filme, die von einer Nominierungsjury für die 13 zu vergebenden Preise ausgewählt wurden, angeschaut. Allesamt von der ersten bis zur letzten Minute. Nun gilt es gemeinsam darüber zu entscheiden, wer am Ende mit den begehrten Trophäen aus Sand ausgezeichnet wird.

 Was ist diesmal anders als in den Jahren davor? „Es sind deutlich mehr ausländische Beiträge dabei“, weiß Jurypräsident Heinz von Matthey. Waren in der Vergangenheit Österreich und der NDR stets sehr stark vertreten, so geben diesmal mehr Filmemacher aus den Niederlanden, Japan, Neuseeland oder Südafrika ihre dokumentarischen Visitenkarten ab. An Themen mangelt es ihnen nicht. „Die Natur ist immer wieder ein wundervoller Regisseur“, bringt es Roland Gockel auf den Punkt. Außerdem, so meint Oliver Goetzl, sei der Planet so groß, dass es immer noch die ein oder andere Ecke gebe, über die es Spannendes zu berichten gibt.

 Die Beratungen hinter verschlossen Türen, deren Ergebnisse erst am Sonnabend bei der Preisverleihung bekanntgegeben werden, seien zumeist konstruktiv und spannend, würden mitunter aber auch kontrovers geführt, sind sich die Juroren einig. Erstaunlich sei es, so Heinz von Matthey, dass man relativ schnell zu einem einvernehmlichen Ergebnis komme. Der Dank aller gilt in diesem Zusammenhang der Nominierungsjury. Die habe bei der Vorauswahl eine ausgezeichnete Arbeit geleistet.

 Bedauert wird einhellig, dass es nach wie vor kein Kino in Eckernförde gebe. Angesichts der technischen Qualität der Produktionen sei das schon sehr störend und nicht zu verstehen. Das besondere Ambiente eines Kinos fehlt den Naturfilmern schlicht.

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Ein Artikel von
Uwe Rutzen
Ressortleiter Eckernförder Nachrichten

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