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Neue Werkstatt für Schrauber

Flüchtlinge Gettorf Neue Werkstatt für Schrauber

Flüchtlinge, Familienzentrum und Ferienbetreuung: Beim Punschabend der Arbeiterwohlfahrt (Awo) Gettorf und Umgebung gab es reichlich Gesprächsstoff. Gut 20 Gäste empfingen Vorsitzender Wulf-Dieter Stark-Wulf und Geschäftsführerin Katrin Mates bei Suppe, Käsebroten und eben Punsch.

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Stießen beim Punschabend an: Wulf-Dieter Stark-Wulf (v. l.), Cristina Gerth (Kita Regenbogen), Katrin Mates, Christian Schnarke und Sehestedts Bürgermeisterin Rita Koop.

Quelle: Jan Torben Budde

Gettorf. „Es ist wirklich nett von der Awo“, freute sich Christian Schnarke vom Flüchtlingsbeirat Dänischer Wohld. Die Arbeiterwohlfahrt stellt Räumlichkeiten für eine Fahrradwerkstatt zur Verfügung, wo Asylbewerber künftig schrauben können. „Wir haben hier ein Carport, in dem genug Platz ist“, erklärte Stark-Wulf. Es gehe darum, den Flüchtlingen eine sinnvolle Beschäftigung anzubieten, waren sich der Awo-Vorsitzende und Schnarke einig.

„Einige Asylbewerber haben bereits Interesse angemeldet“, berichtete Letztgenannter, „unter ihnen sind Monteure, die in ihrer Heimat Autos oder Motorräder repariert haben.“ In der Werkstatt sollen sie von ehrenamtlichen Schraubern aus dem Flüchtlingsbeirat unterstützt werden. Dieser kümmere sich auch um die Anschaffung des Werkzeugs, so Schnarke. Dafür sollten Spendeneinnahmen aus einem Benefizkonzert in Altenholz verwendet werden. Voraussichtlich im Dezember könne die Werkstatt öffnen. Laut Stark-Wulf stehen dort bereits acht Fahrräder aus dem Bestand der Awo, darunter welche für Kinder. Trotzdem benötige der Flüchtlingsbeirat noch Nachschub, sagte Schnarke mit Blick auf die neue Unterkunft in Lindau-Ruckforde.

Katrin Mates lobte das Engagement des Flüchtlingsbeirates. In ihrem Rückblick auf das zurückliegende Jahr erwähnte die Geschäftsführerin zudem das Familienzentrum, das bei der Awo angesiedelt ist. Dabei handelt es sich um eine Anlaufstelle, wo Ratsuchende durch den Dschungel der Beratungsangebote gelotst werden. Zu den Netzwerkpartnern gehören unter anderem Kitas, Schulen, Wohlfahrtsverbände, Logopäden und Sportvereine. Mates: „Wir gucken, was wir noch anbieten können.“

Ebenso ging die Geschäftsführerin auf die Ferienbetreuung der Awo ein, wo sie mit Gettorfer Sportclub und Gettorfer Turnverein kooperiere sowie die Schulsozialarbeit, die zehn Jahre besteht.

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