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Sig Sauer will Standort stärken

Waffenhersteller Sig Sauer will Standort stärken

Mit Investitionen in Millionenhöhe und neuem Personal will der Waffenhersteller Sig Sauer seinen Standort Eckernförde wieder stärken. In den vergangenen Jahren war Personal massiv abgebaut worden.

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Sig Sauer hatte nach Angaben Stauffenbergs in Eckernförde einst 500 bis 600 Mitarbeiter, jetzt seien wieder um die 100 Mitarbeiter beschäftigt.

Quelle: Carsten Rehder (dpa/ Archiv)

Kiel/Eckernförde. Sig Sauer hatte nach Angaben Stauffenbergs in Eckernförde einst 500 bis 600 Mitarbeiter, jetzt seien wieder um die 100 Mitarbeiter beschäftigt. „Der Standort wird ausgebaut, wir haben neue Geschäftsführer und man kann sagen, dass die Talsohle durchschritten wurde“, sagte Franz von Stauffenberg, einer der beiden Geschäftsführer, dem Hörfunksender NDR 1 Welle Nord.

Wegen des Verdachts illegaler Waffenexporte ermittelt die Staatsanwaltschaft Kiel seit 2014. Dabei geht es um die Lieferung von Pistolen an die Präsidentengarde Kasachstans und nach Kolumbien. „Die Ermittlungen dauern an“, sagte Obertstaatsanwalt Axel Bieler am Montag der Deutschen Presse-Agentur.

Stauffenberg sagte, „dass sich Sig Sauer Deutschland nur auf das Geschäft innerhalb Europas und der NATO gleichgestellten Staaten konzentrieren wird. Das heißt, wir haben keine Geschäftsmodelle, die in kritische Drittländer schielen.“ Das Unternehmen sei schon jetzt im Bereich Sportpistolen „sehr gut aufgestellt“. Außerdem wolle man sich verstärkt um Aufträge von Behörden bemühen. „Die Bundeswehr hat zwei Ausschreibungen in der Planung, an denen wir teilnehmen werden mit unseren Produkten, und wir rechnen uns da gute Chancen aus.“ Sig Sauer will nach früheren Berichten den Auftrag für das Nachfolgemodell des ausgemusterten G 36 Sturmgewehrs der Bundeswehr bekommen.

dpa

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