23 ° / 12 ° wolkig

Navigation:
Neuer Standort für Seenotretter

Eckernförde Neuer Standort für Seenotretter

Das Rettungsboot „Eckernförde“ der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) ist umgezogen. Die Seenotretter haben ihre Station vom Segelclubhafen in den Eckernförder Innenhafen verlegt. Am Sonntag stellen sich die ehrenamtlichen Einsatzkräfte im Rahmen des „Tags der Seenotretter“ an ihrem neuen Standort auf der Borbyer Seite der Holzbrücke vor.

Voriger Artikel
Stöbern bis in die Nacht
Nächster Artikel
Marktplatz für Ferienbetreuung

Sind zufrieden mit der neuen Anlegestelle im Herzen der Stadt: (von links) Klaus Hetzel, Dr. Falk Buettner, Carsten Egerland und Nachwuchsretter Luca (9) vom DGzRS-Team des Rettungsbootes „Eckernförde“.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Von 10 bis 17 Uhr präsentiert sich die DGzRS hier der Öffentlichkeit. Ein Info-Wagen ist vor Ort, der Wissenswertes über die Arbeit der Seenotretter vermittelt, und zudem kann das Rettungsboot „Eckernförde“ besichtigt werden. Das seetüchtige Schiffchen wurde 2004 bei der Lürssen-Werft in Bardenfleth gebaut und gehört zur 9,5-Meter-Klasse der Rettungsboote der DGzRS. Am 28. Juni 2004 wurde die „Eckernförde“ offiziell der Station übergeben, die damals noch im Vereinshafen des Eckernförder Segelclubs (SCE) untergebracht war. Einsatzgebiet für das Rettungsboot ist vorrangig die Eckernförder Bucht und der Stollergrund. Fördermitglieder der auf Spenden angewiesenen DGzRS haben am kommenden Sonntag mit etwas Glück die Möglichkeit zu einer kleinen Rundfahrt auf der „Eckernförde“.

Der Umzug innerhalb der Stadt war für die Seenotretter notwendig geworden, da die alte Station im Segelclubhafen – eine Containerlösung – in die Jahre gekommen war. „Außerdem haben wir eine Handvoll neuer Leute dazubekommen“, sagt DGzRS-Pressesprecher Christian Stipeldey. Fünf der 14 Freiwilligen unter Vormann Horst Egerland sind vor weniger als einem Jahr dazugestoßen. Zunächst hatte sich die DGzRS bemüht, im Segelhafen eine gemeinsame Lösung mit dem SCE zu erreichen. „Ähnlich wie in Damp“, so Stipeldey, „wo die Station jetzt gemeinsam mit dem Hafenmeister in einem Neubau untergebracht ist“. Da sich die Planungen im Segelhafen aber als schwierig erwiesen, entschied sich die DGzRS für eine Alternative im Innenhafen.

So sind die Seenotretter jetzt in einem Bestandsgebäude an der Holzbrücke auf der Borbyer Seite untergebracht. Für das Rettungsboot musste noch ein neuer Steg mit sechs bis acht kleinen Pfählen gerammt werden, der jetzt fertiggestellt ist. So wird für das Rettungsboot nicht nur ein ausreichender Tiefgang erreicht. „Wir brauche auch eine bestimmte Steggröße im Falle einer Verletzten-Übergabe“, sagt Stipeldey. Ein „Mitnahme-Effekt“ für die Seenotretter ist zudem die zentrale Lage. An diesem Platz an der viel begangenen Brücke wird das Rettungsboot von der Öffentlichkeit besser wahrgenommen. Einsatztaktisch macht der neue Standort hingegen kaum einen Unterschied.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

Anzeige
Mehr zum Artikel
Segelclub
Foto: Zum Neujahrsempfang des Segelclubs Eckernförde begrüßt der amtierende Vorsitzende Josef Bolthausen die Gäste im Clubhaus.

Der Segelclub Eckernförde (SCE) startet in ein spannendes Jahr. Nicht nur, dass in der Jahresversammlung am 4. März ein neuer Vorsitzender gewählt wird. Mit der geplanten Sanierung der Versorgungspier steht auch ein Großprojekt auf der Agenda.

Kostenpflichtiger Inhalt mehr
Mehr aus Nachrichten aus Eckernförde 2/3