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Neues Feuerwehrboot für den Stützpunkt

Eckernförde Neues Feuerwehrboot für den Stützpunkt

Das kleine Schlauchboot hat ausgedient. Seit Mittwoch hat die Stützpunkt-Feuerwehr der Marine in Eckernförde ein neues und größeres Festrumpfboot.

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Das frisch getaufte Feuerwehrboot „Anke“ wird im Marinestützpunkt zu Wasser gelassen.

Quelle: Christoph Rohde

Eckernförde. Es soll künftig für die Ölbekämpfung, bei Mann-über-Bord-Unfällen und Hilfeleistungen eingesetzt werden. Der Leiter der Feuerwache, Andy Sternberg, und der Direktor des Brandschutzzentrums der Bundeswehr, Oberst Michael Schuch, tauften das Boot auf den Namen „Anke“.

 Der Name verweist gleichzeitig auf die Beschaffung. Denn Anke Wilhelm von der Wehrtechnischen Dienststelle WTD 71 hatte sich dafür eingesetzt, dass das bei der WTD ausgemusterte Boot der Stützpunkt-Feuerwehr zur Verfügung gestellt wurde. Nach ein paar Umbauten, leuchtend roter Signalfarbe und der Installation eines Geräteträgers für Scheinwerfer ist das Boot für die Feuerwehr jetzt einsatzbereit. Der Diesel-Außenborder mit 27 PS und Kraftschraube ermöglicht es, auch Ölsperren im Marinehafen zu ziehen. „Im Gegensatz zum Schlauchboot haben wir jetzt einen festen Boden und richtige Sitze“, freut sich Stützpunkt-Feuerwehrchef Sternberg.

 Die hauptamtlichen Brandschützer der Marine sind allesamt ausgebildete Berufsfeuerwehrleute. Auf insgesamt 54 Mitarbeiter kann Sternberg zurückgreifen. „Wir arbeiten mit zwei Wachabteilungen im 24-Stunden-Dienstbetrieb“, erläutert er. Jeweils 13 Mann sind jeden Tag in Bereitschaft. Spezialisiert sind die Feuerwehrleute auf Schiffsbrandbekämpfung. Schwerpunkte sind insbesondere der präventive Brandschutz, aber auch technische Hilfeleistungen wie das Beseitigen von Ölspuren oder Pumpeneinsätze an Bord und in Gebäuden.

 Neben dem Feuerwehrboot zählen ein Rüstwagen, zwei Hilfeleistungslöschfahrzeuge und ein Kommandowagen zum Fuhrpark. Im vierten Quartal soll die neue Feuerwache im Stützpunkt eingeweiht werden, die auch Platz für eine Atemschutzübungsanlage bietet. Eine gute Kooperation besteht mit der Freiwilligen Feuerwehr in Eckernförde. Bei Bedarf ziehen die Ehrenamtler die Stützpunktfeuerwehr bei größeren Einsätzen mit hinzu. Eckernfördes Wehrführer Meint Behrmann sprach von einem „engen Dialog“. „Wir werden dieses Jahr auch mal zusammen üben.“ crd

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Ein Artikel von
Christoph Rohde
Eckernförder Nachrichten

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