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Neues Wintersport-Mekka

Rodelberg in Gettorf Neues Wintersport-Mekka

Gettorf ist zwar nicht Garmisch. Aber dank eines neuen Rodelberges und einer künstlichen Eislauffläche bietet auch die Wohld-Gemeinde in einem halben Jahr beste Wintersport-Bedingungen – genügend Schnee und Frost im Januar vorausgesetzt.

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6000 Kubikmeter Aushub vom neuen Sportzentrum: Bürgermeister Jürgen Baasch freut sich auf die neue Rodelbahn, die zwischen dem Bolzplatz am Sander Weg und dem Pflegeheim am Hainweg (im Hintergrund) entsteht.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Gettorf. Im Südosten Gettorfs wird in diesen Tagen reichlich etwas bewegt. Genauer gesagt sind es 6000 Kubikmeter Lehm-Sand-Gemisch – Aushub, der beim Bau des Sportzentrums anfiel. Normalerweise hätte der Aushub mit großem Aufwand auf eine Kippe – zum Beispiel in Gammelby – verbracht und dort entsorgt werden müssen. 6000 Kubikmeter – da wären rund 750 Lkw-Fuhren zusammengekommen.

 Bürgermeister Jürgen Baasch hatte eine zündende Idee, wie man sich diese Touren sparen und damit nicht nur etwas Gutes für die Umwelt, sondern auch für die Kinder und Jugendlichen tun kann. Der Ausbau verbleibt jetzt in Gettorf und wird von der Firma Lamp zum künftig größten Rodelberg der Gemeinde aufgeschüttet. Standort ist die Ausgleichsfläche zwischen dem Bolzplatz am Sander Weg und dem Altenpflegeheim am Hainweg.

 „Von der Unteren Naturschutzbehörde des Kreises haben wir das Okay für diese Maßnahme bekommen“, sagte der Bürgermeister am Mittwoch bei einem Ortstermin. Die einzige Bedingung sei gewesen, den Bodenaushub auf mögliche Belastungen zu untersuchen. Die Analyse hätten keine Beanstandungen ergeben, so Baasch. „Die ganze Sache ist für die Gemeinde kostenneutral“, versicherte er. Den Aushub auf kurzem Weg zu transportieren und zu einem Rodelberg aufzuschütten, koste nicht mehr, als wäre das Material auf eine Kippe gefahren und entsorgt worden.

 Das Sportzentrum soll in der zweiten Septemberhälfte eröffnet werden. In der vergangenen Woche wurde nach Auskunft des Bürgermeisters der große Arena-Platz saniert. Durch die Zugabe von Kies in den Untergrund sei der Boden jetzt nicht mehr so fett und deshalb stabiler. Jetzt fehlen nur noch die Tribüne und der Multifunktionsplatz mit einer 200 Meter langen Speedskaterbahn. Diese Bahn werde nach Absprache mit Peter Machatsch von der Speedskaterabteilung des GTV so gestaltet, dass dort Wettbewerbe bis hoch zu Europameisterschaften möglich sind, so Jürgen Baasch.

 Auch für die Multifunktionsfläche hat der Bürgermeister eine wintersportliche Idee: In der kalten Jahreszeit soll sie, ähnlich wie die Skaterbahn in Eckernförde, aufgespült werden und als Eislauffläche dienen.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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