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Mehr Mobilität für den ländlichen Raum

Neuwittenbek Mehr Mobilität für den ländlichen Raum

Neuwittenbek ist eine Wohlfühl-Gemeinde. Das hat eine Online-Befragung im Rahmen des Zukunftsplans Daseinsvorsorge eindeutig ergeben. In einem Bereich schlägt der Zeiger auf der Zufriedenheitsskala jedoch ganz weit nach unten aus: bei der Anbindung durch öffentliche Verkehrsmittel.

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Die Neuwittenbeker hoffen, dass für eine Reaktivierung des Bahnhofs der Zug noch nicht abgefahren ist. Bisher rauscht der Regionalexpress an der Kanalgemeinde vor den Toren Kiels vorbei.

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Neuwittenbek. Insbesondere In Richtung Kiel reiche das Busangebot nicht aus, klagen die Neuwittenbeker. Als mögliche Maßnahme zur Verbesserung der Busanbindungen haben Workshopteilnehmer den Vorschlag erarbeitet, dass die Gemeindevertretung einen ÖPNV-Grundsatzbeschluss fasst und Verhandlungsgespräche mit der KVG, der Autokraft und dem zuständigen Ministerien in Kiel aufnimmt.

Ganz oben auf der Wunschliste der Neuwittenbeker steht eine Reaktivierung des Bahnhofs. Davon würden auch die Nachbargemeinden Schinkel und Lindau profitieren, ist man in Neuwittenbek überzeugt. Auch sollte über ergänzende Mobilitätskonzepte nachgedacht werden, schlägt der Zukunftsplan vor. Genau in diese Richtung geht ein am Dienstagabend auf einer  Einwohnerversammlung eingebrachter Antrag zur E-Mobilität. So wird angeregt, im Dorf Ladestationen für E-Bikes und Elektrofahrzeuge einzurichten. Auch schlagen die Antragsteller vor, zum Beispiel auf Carsharing-Basis ein Konzept für die Anschaffung eines E-Autos zu entwickeln.

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Burkhard Kitzelmann
Eckernförder Nachrichten

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