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Windenergie ja - aber bitte auf Abstand

Neuwittenbek Windenergie ja - aber bitte auf Abstand

Welche Auswirkungen hat der von der Landeregierung geplante Ausbau der Windenergie auf Neuwittenbek? Wie können Bürger Einfluss nehmen? Darüber wurde am Montagabend in der Kanalgemeinde sachlich informiert und leidenschaftlich diskutiert.

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Information und Diskussion rund um das Thema Windenergie-Ausbau: Eingeladen hatten unter anderem Karl-Heinz Lubahn und Thomas Pudimat (hinten, von links).

Quelle: Burkhard Kitzelmann

Neuwittenbek. Eine 84 Hektar große Fläche westlich der Ortslage zwischen Warleberger Mühle, Warleberg/Annenhof und Kattendiek sowie eine 27 Hektar große Fläche östlich von Warleberger Mühle und der Bahnlinie auf Tüttendorfer Gebiet - das sind die beiden Windenergie-Vorranggebiete, die die Gemeinde Neuwittenbek betreffen.

Frederike Kursawe, Karl-Heinz Lubahn und Thomas Pudimat von der  Bürgerinitiative Windkraft auf Abstand in Neuwittenbek erläuterten die Grundzüge des Planverfahrens, stellten die Vorranggebiete vor und erklärten die Möglichkeiten der Bürgerbeteiligung über die Online-Plattform www.bolapla-sh.de. Noch bis zum 30. Juni können über dieses Online-Tool Stellungnahmen abgegeben werden.

Die Vertreter der Bürgerinitiative unterstrichen, dass sie nicht gegen Windenergie seien. Notwendig seien jedoch "vertretbare" Mindestabstände zwischen Windrädern und Wohnbebauung, so Frederike Kursawe. Mit 800 Metern zu Siedlungsbereichen und 400 Metern zu Einzelhäusern und Splittersiedlungen sei Schleswig-Holstein das Bundesland mit den geringsten Mindestabständen. Die Bürgerinitiative und auch die Gemeindevertretung fordern darüber hinaus einheitliche Mindestabstände. Bewohner von Einzelhäusern und Splittersiedlungen dürfen ihrer Meinung nach nicht schlechter gestellt sein als andere Einwohner der Gemeinde.

Das Thema Windenergie ist auch Schwerpunkt einer Einwohnerversammlung in Neuwittenbek am Dienstag, 4. April, 19.30 Uhr, in der "Alten Scheune" auf Hof Radbruch.

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Burkhard Kitzelmann
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