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Papierkunst aus Eckernförde

Origamibilder Papierkunst aus Eckernförde

Kreative Entfaltung beim Knicken, Falzen, Falten nach strengen Regeln: Die Eckernförder Künstlerin Heike Margarete Worm lässt kleine Papierobjekte, die sie nach der Anleitung japanischer Origami-Meister herstellt, zu dreidimensionalen Bildern hinter Glas wachsen.

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Heike Margarete Worm macht Origami zur Kunstform im Rahmen. Auch die zarten Japaner entfalten ein dreidimensionales Eigenleben hinter Glas.

Quelle: Cornelia Müller

Eckernförde. Welche geometrische Form könnte eindeutiger sein als das Quadrat? Margarete Worm liebt seine Klarheit. „Und das Konkrete“, sagt sie. „Deutliche Struktur, eindeutige Farbgebung.“ Man sieht es. So gut wie all ihre Bilder, von denen man den Blick schon wegen des Überraschungsmoments nicht so schnell lassen kann, sind monochrom. Auf die quadratischen Rahmen, die Raum für Dreidimensionales geben und dem Spiel doch die immer gleiche Grenze setzen, hat sie sich bewusst festgelegt. Was jedes Werk erzählt, erschließt sich in kontemplativer Betrachtung individuell.

 Auf frühlingsgrünem Wellpappegrund formiert eine Armee von Papierfröschen. Jede Reihe ist in anderem Grün, sodass sich ein weicher Farbverlauf ergibt. Warten die kunstvoll gefalteten Hüpfer etwa auf den Befehl zum ersten Hopser? Käme die akribische Ordnung auf dem abgezirkelten Exerzierplatz dann durcheinander oder würde die Formation an der Stelle auf und ab hüpfen?

 Heike Margarete Worm lauscht gespannt, was die Rezipienten ihr zu sagen haben „und was sich für den Einzelnen entwickelt“. „Das Falten der Objekte selbst ist für mich eine Art Meditation“, beschreibt sie. „Wenn die kleinen Wesen, Spiralen, Muscheln fertig vor mir liegen, erwächst aus der Fülle fast automatisch eine Ordnung, aus der ein oder wenige Elemente farblich oder formal herausragen können.“

 Mehr über die Künstlerin erfahren Sie hier: www.margareteworm.de

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Cornelia Müller
Eckernförder Nachrichten

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